Weltmarkt für Halbleiter erholt sich im April leicht

Umsatz steigt um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat

Der Umsatz der Halbleiterhersteller ist im April 2009 im Monatsvergleich erneut angestiegen. Gegenüber dem Vorjahr beträgt der Rückgang in der Weltwirtschaftskrise jedoch weiter 25 Prozent.

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Der Umsatz der Chipbranche zeigt im April 2009 sequenziell erneut eine leichte Erholung. Der Umsatz lag bei 15,6 Milliarden US-Dollar nach 14,7 Milliarden US-Dollar im April 2008, gab die Branchenorganisation Semiconductor Industry Association (SIA) am 1. Juni 2009 bekannt. Damit stieg der Umsatz um 6,4 Prozent. Im März hatte die SIA ein sequenzielles Plus von 3,3 Prozent vorgelegt.

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Im Vergleich mit April 2008, als 20,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt wurden, gab der Absatz jedoch um 25 Prozent nach.

Der PC-Markt habe sich als stärker erwiesen "als zu Beginn des Jahres erwartet", sagte SIA-Chef George Scalise. Die verkauften Stückzahlen für PCs könnten 2009 nur mehr um 6 Prozent sinken, statt wie bisher angenommen um 12 Prozent. Auch bei Mobiltelefonen erwarteten die Analysten nun einen Rückgang um 7 Prozent, rechnete er vor. Zuerst war ein Einbruch um 15 Prozent prognostiziert worden. "PCs und Mobiltelefone stehen für fast 60 Prozent des Verbrauchs von Halbleitern", sagte Scalise.

Zwei aufeinanderfolgende Monate mit sequentiellem Anstieg könnten daher auf eine Normalisierung des Marktes hindeuten, wenn auch auf einem erheblich niedrigeren Niveau als im letzten Jahr, so der Verbandschef. Doch die Möglichkeit für verlässliche Prognosen bliebe wegen vieler Unbekannter weiterhin begrenzt.

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