Schlaue Klamotten für Senioren

Britische Forscher entwickeln intelligente Kleidungsstücke für ältere Menschen

Informatiker, Designer und Gesundheitsexperten von mehreren britischen Universitäten wollen Kleidungsstücke für Senioren entwickeln, die mit Technik gespickt sind. Die intelligenten Kleider sollen die Gesundheit der Träger überwachen und sie im Alltag unterstützen.

Artikel veröffentlicht am ,

Britische Forscher wollen intelligente Kleidungsstücke eigens für Senioren entwickeln. Am Ende eines dreijährigen Projektes sollen intelligente Kleidungsstücke mit einem breiten Funktionsspektrum stehen. Sie sollen bequem zu tragen sein, ihre Technik soll den Trägern Nutzen bringen und einfach zu bedienen sein.

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Die Kleidungsstücke sollen beispielsweise mit Sensoren ausgestattet werden, die unter anderem die Lebensfunktionen ihrer Träger überwachen. Sie könnten etwa die Herzfrequenz überwachen und Verwandte oder den Hausarzt informieren, wenn die Daten kritische Werte erreichen. Andere Funktionen sollen der Bequemlichkeit dienen oder die Senioren im täglichen Leben unterstützen. So könnte etwa ein Sensor die Körpertemperatur des Trägers messen. Stellt er fest, dass sie zu niedrig ist, veranlasst er selbständig, dass die Heizung höher gestellt wird. Außerdem könnte die Kleidung ihren Träger über für ihn wichtige Ereignisse auf dem Laufenden halten, etwa über die Abfahrtszeiten der lokalen Busse.

Beteiligt sind Wissenschaftler mehrerer britischer Universitäten, darunter das London College of Fashion, die Universität von Westminster, die Universität von Wales und die Universität von Ulster. Im Rahmen dieses Projekts arbeiten Designer, Informatiker und Experten aus dem Gesundheitswesen zusammen, erklärt Projektleitern Jane McCann, die die Forschungsgruppe für intelligente Kleidung und Wearables an der Universität von Wales in Newport leitet.

Interdisziplinärer Ansatz

So wollen die Sportwissenschaftler der Universität von Ulster Bewegungsdaten von älteren Menschen sammeln und auswerten. Diese Daten wollen sie dann Entwicklern und Designern zur Verfügung stellen, damit diese die Technik effizient integrieren können. Bryan Scotney, Informatiker an der Universität von Ulster, hält das Projekt wegen des interdisziplinären Ansatzes für sehr spannend. So sei es möglich, die Forschungsarbeit seines Instituts auf dem Gebiet der Sensortechnologie, der Datenzusammenführung und -auswertung für das tägliche Leben der Menschen einzusetzen.

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"Wir stehen am Beginn einer neuen industriellen Revolution. Textilien und Elektronik verschmelzen", sagt McCann. Allerdings kritisiert sie, dass bisher noch zu wenig getan wird, um solche Kleidungsstücke für ältere Nutzer in Bezug auf Größe, Passform oder den psychologischen Wohlfühlfaktor anzupassen.

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Tantalus 02. Jun 2009

Wäre bei manchem Golem-Forenuser nicht anders, wenn man sich so manche Beirtäge mal zu...

redwolf_ 02. Jun 2009

Viel besser, ein regulator, mit dem Mann den Blutdurchfluss zum Gehirn sofort kappen...

ME_Fire 02. Jun 2009

Das ganze tönt schon clever aber vielleicht wäre es einfacher nur ein Messgerät zu kaufen...

Himmerlarschund... 02. Jun 2009

Ein Kreutzchen also...



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