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Sacred-Entwicklerstudio Ascaron wird zerschlagen

Traditionstitel gehen an Kalypso - Studio 2 entwickelt Sacred weiter

Der traditionsreiche deutsche Spieleentwickler Ascaron wird zerschlagen. Im Insolvenzverfahren konnte kein Investor gefunden werden. Doch die Unternehmenswerte konnten verkauft werden.

Der deutsche Spieleentwickler Ascaron wird abgewickelt, die Assets verkauft. Das bestätigte der Insolvenzverwalter Frank Welsch aus Gütersloh Golem.de auf Anfrage. "Die Ascaron-Alt-Titel werden von Kalypso übernommen und weiter gepflegt. Der Name Ascaron wird aber verschwinden", sagte der Rechtsanwalt. Bekannt ist die Entwicklungsabteilung neben Sacred vor allem für die traditionsreiche, aber schon länger nicht mehr fortgesetzte Fußballmanager-Reihe Anstoß.

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Das Ascaron-Spiel Sacred 2 kam für PCs im Oktober 2008 in den Handel - mit Verspätung und Schwächen. Das Ende von Ascaron kam ungünstig: Erst vor wenigen Tagen, am 29. Mai 2009, kamen die PS3- und Xbox-360-Versionen von Sacred 2 in Deutschland in den Handel. In den USA werden die Konsolenversionen seit dem 12. Mai 2009 verkauft - und waren dort laut Ascaron-Geschäftsführer Heiko tom Felde in der ersten Woche auf Platz 1 und dann wegen zu geringer Lieferung zwischenzeitlich ausverkauft. Er meint, dass die Firma nicht zerschlagen werde: "Es werden vielmehr die Gütersloher Arbeitsplätze gerettet, um zukünftig wieder Wirtschaftssimulationen zu entwickeln. Die Entwicklung werde aufgeteilt, und in zwei Bereichen einzeln veräußert.

 

Die Ascaron-Schwestergesellschaft Studio 2 aus Aachen wird dem Insolvenzverwalter zufolge die Entwicklung an Sacred weiter betreiben. Die Ascaron-Entwickler hätten inzwischen alle gekündigt. Zuletzt arbeiteten etwa 55 Entwickler für Ascaron, hatte das Westfalen-Blatt berichtet. Ein Team von 30 bis 40 Entwicklern beschäftigt sich weiter mit dem Add-On Ice&Blood zu dem Spiel, das im Herbst fertig sein soll. "Die Sacred-Gemeinde wird weiter gefüttert. Auch die Hotline ist weiter geschaltet", sagte Welsch Golem.de.

Ascaron wurde 1991 von Geschäftsführer Holger Flöttmann gegründet. Im September 2001 musste das Unternehmen zum ersten Mal Insolvenz anmelden, sah sich aber 2002 als gerettet an. Am 14. April 2009 erfolgte die neuerliche Eröffnung des Insolvenzverfahrens.


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bürot 18. Jun 2009

Blah blah blah - Dein Arbeitgeber ist insolvent, du brauchst hier nicht mehr einen auf...

Ruhrpottl3r 03. Jun 2009

Arbeitsplätze sichern != Angestellte beibehalten Auf geretteten Arbeitsplätzen können...

Pizzamampf 02. Jun 2009

Auf ein Patrizier 2 Browsergame oder Handyspiel kann ich aber verzichten ;)

Nath 02. Jun 2009

Geht mir genauso. Ich hoffe, dass LGP erfolgreich verhandeln kann. Wenn möglichst viele...

zomg. 02. Jun 2009

hätte ascaron mehr als 500 mitarbeitet könnt man vllt drüber nachdenken



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