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Europäischer Widerstand gegen Googles digitale Bibliothek

Unterstützung erhielten die Autoren auch vom Bundeskanzlerkandidaten der SPD, Frank-Walter Steinmeier. Google dürfe sich nicht mit seinem Vorpreschen ohne rechtliche Grundlage einen Wettbewerbsvorteil gegen europäische Konkurrenten verschaffen. "Das Vorgehen von Google ist nicht akzeptabel. Erst scannen und dann fragen - das geht nicht", sagte Steinmeier dem Handelsblatt.

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Der Streit um das Digitalisieren von nicht mehr im Handel erhältlichen Büchern für das Internet hält die Buchbranche seit Monaten in Atem. Ein New Yorker Gericht hatte vor wenigen Wochen die Annahmefrist für den Vergleich von Google mit Autoren und Verlegern vom 5. Mai auf den 4. September verlängert. Außerdem beschäftigen sich die amerikanischen Wettbewerbsbehörden mit dem Fall. Die Zeit drängt. Bereits am 7. Oktober soll vor dem South District Court in New York eine Anhörung stattfinden. Wie die Entscheidung ausfällt, ist nach Meinung von Rechtsexperten unwägbar.

Die Reihen im Kampf gegen die digitale Google-Bibliothek sollen in dieser Woche noch enger geschlossen werden. In der spanischen Hauptstadt Madrid trifft sich der Weltverband der Verwertungsgesellschaften IFRRO. Die Verwertungsgesellschaften der Schweiz und Österreich schmieden unterdessen eine Allianz mit den Deutschen, um ein Quasi-Monopol von Google zu verhindern.

Google will mit nicht mehr lieferbaren Büchern ein weltweites Geschäft machen. Die Suchmaschine verspricht sich Milliardeneinnahmen. Werke, die in den USA nicht mehr in gedruckter Form erhältlich sind, will das Unternehmen kostenlos ins Netz stellen. Umsätze und Gewinne erzielt Google mit Werbung. Damit das Geschäft auch legal wird, braucht Google eine Vereinbarung mit Verlagen und Autoren. Sie sollen künftig für 60 US-Dollar ihre Rechte an einem Buch pauschal abtreten, später immerhin am Gewinn beteiligt werden. Sollten Autoren und Verlage widersprechen, will Google offenbar alle Register des amerikanischen Rechtssystems ziehen.

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Morte 08. Jun 2009

Wollte nicht diesen Eindruck vermitteln. Ich sage was ich meine: Ich bin BEREIT DAZU und...

Morte 02. Jun 2009

Boh! Eh! Du hast Marx und Engels gelesen? Und dann soviele Rechtschreibfehler im ersten...

Nath 02. Jun 2009

Eben, es geht hier um Bücher, die nicht mehr gedruckt werden. Geht mir zum Beispiel öfter...

tbo 02. Jun 2009

Für die Wissensgesellschaft mag ein Urheberrecht notwendig sein, in welcher Form auch...


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