Deutschlands Handymarkt bricht ein
Im Europavergleich ist der hiesige Markt noch relativ glimpflich davon gekommen. In Großbritannien gehen die Absatzzahlen nach EITO-Angaben im laufenden Jahr um 8 Prozent auf 30,7 Millionen Stück zurück. In Italien beträgt das Minus voraussichtlich 7,2 Prozent und in Frankreich minus 4,9 Prozent. EU-weit sollen 2009 5,3 Prozent weniger Handys verkauft werden.
2010 soll es im Mobilfunkmarkt wieder bergauf gehen, meint der Branchenverband Bitkom und prognostiziert ein Wachstum von 2,3 Prozent. In Deutschland soll der Absatz dann auf 26,9 Millionen Geräte steigen. Der Prognose liegen Daten des Marktforschungsinstituts EITO zu Grunde. Wachstumstreiber sollen vor allem Smartphones sein. EITO wird von der Bitkom Research GmbH betrieben, einer hundertprozentigen Tochter des Bitkom e.V.
Der Verband erwartet für 2009 fünf Prozent mehr Mobilfunkanschlüsse und damit insgesamt 113 Millionen Verträge. Fast 90 Prozent aller Haushalte in Deutschland verfügen heute über mindestens ein Handy.