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Psion gibt "Netbook" frei

Streit mit Intel außergerichtlich beigelegt. Intel und Psion haben ihren Streit um die Marke Netbook beigelegt. Psion will künftig nicht mehr gegen die Nutzung des Namens vorgehen.
/ Jens Ihlenfeld
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Psion hatte Ende 2008 einige Websites aufgefordert, den Begriff Netbook nicht mehr zu verwenden und Markenrechte an dem Gattungsbegriff geltend gemacht. Das Unternehmen hatte 1999 sein Psion netBook vorgestellt und später verkauft. Mittlerweile wird der Begriff aber als Sammelbezeichnung für Mini-Notebooks mit Intels Atom-Prozessor gebraucht. Der Begriff stammt in dieser Form von Intel.

Intel klagte denn auch gegen Psion, da Psion die Marke nach Ansicht von Intel seit fünf Jahren nicht mehr genutzt hat und keine entsprechenden Geräte verkauft. Die Marke sei nur durch falsche Behauptungen aufrechterhalten worden. Psion ging gegen die Klage vor und forderte seinerseits Schadenersatz von Intel.

Nun haben die Unternehmen ihren Streit beigelegt. Zwar gesteht keine der beiden Streitparteien ein Fehlverhalten ein, aber Psion hat sich im Rahmen der Einigung verpflichtet nicht mehr gegen die Nutzung des Begriffs Netbook durch Dritte vorzugehen.


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