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Kurztest: Core i7 975 mit 3,33 GHz - schneller, sonst nichts

Neues Stepping bringt keine echte Senkung der Leistungsaufnahme

Nach nur einem halben Jahr am Markt ersetzt Intel sein Flaggschiff der Desktop-Prozessoren: Statt dem Core i7 965 mit 3,2 GHz gibt es jetzt das Modell 975 mit 3,33 GHz. Die neue CPU ist zwar schneller, aber kaum sparsamer als der bisherige Spitzenreiter.

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Eines der ungeschriebenen Gesetze des Prozessormarktes lautet: Wenn AMD 3,2 GHz hat, wie aktuell mit dem Phenom II 955, muss Intel mindestens ein Megahertz mehr anbieten. Handelt es sich bei den von diesem ewigen Duell betroffenen Produkten auch noch um das jeweilige Spitzenmodell, wird der Wettbewerb umso verbissener geführt.

Die reine Taktfrequenz ist in den von großen Zahlen geprägten Werbekampagnen von PC-Herstellern und Händlern immer noch ein wichtiges Marketingargument, auch wenn sich die Architekturen von Core i7 und Phenom II stark unterscheiden. Die vier Kerne des Core i7 sind nicht nur bei gleichem Takt schneller, sie können zudem auch per HyperThreading acht Threads parallel bearbeiten. Im Verhältnis von Preis und Leistung kann AMD zwar dennoch mithalten, aber nur gegen den Core 2 Quad, und auch in einigen Tests gegen den kleinsten Core i7, das Modell 920.

Das Rennen um die Taktfrequenz wird zunehmend unsinnig, da der nominelle Takt des Core i7 nur die minimal garantierte Frequenz ist. Durch den Turbo-Mode - früher auch Turbo-Boost genannt - kann der Intel-Prozessor sich selbst um bis zu zwei Stufen übertakten, solange die Kühlung reicht. Das ergibt dann, wenn nur ein Kern belastet ist, 3,6 GHz für den i7 975.

Um diesen hohen Takt zu erreichen, hat Intel für die neue CPU ein neues Stepping namens D0 aufgelegt. Mit diesen kleinen Änderungen an der Schaltung, für welche der Fertigungsprozess neu gestartet werden muss, beheben Chiphersteller Fehler, sie nutzen sie aber meist auch für Weiterentwicklungen wie eine gesenkte Leistungsaufnahme.

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Beim Core i7 975 standen aber laut Intel nur mehr Taktreserven, auch für kommende Core i7, und eine Fehlerbereinigung auf der Agenda. Mehr Informationen zum neuen Stepping gibt es nicht. Intel erklärte aber auch, dass eine Senkung der Leistungsaufnahme diesmal nicht auf dem Programm stand. Bei den Core 2 Duos und Core 2 Quads konnte Intel von Stepping zu Stepping den Strombedarf vor allem im Idle-Modus um einige zehn Watt drücken.

Gefertigt wird der Core i7 975, wie alle CPUs der Serie, in 45 Nanometern Strukturbreite. Sein Vorgänger 965 ist bereits abgekündigt, wie auch das Modell 940. Als Ersatz für diesen erscheint der Core i7 950 mit 3,06 GHz, der ebenfalls im neuen Stepping D0 hergestellt wird. Nur der kleinste Core i7, das Modell 920 mit 2,66 GHz, wird weiterhin im Stepping C0 wie die beiden Auslaufmodelle hergestellt.

Kurztest: Core i7 975 mit 3,33 GHz - schneller, sonst nichts 
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Anonymer Nutzer 03. Jun 2009

ich denke schon...

Pragmatiker 03. Jun 2009

Ich lasse arbeiten. Hab ich auch, aber gerade deshalb werfe ich es nicht zum Fenster raus.


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