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Test: Fedora 11 mit Ext4 und Betasoftware

Ext4 als Standarddateisystem

Die Linux-Distribution Fedora ist in der Version 11 erschienen. Mit der neuen Ausgabe festigen die Entwickler den Ruf als Bleeding-Edge-Distribution und liefern einige aktuelle Programme und Techniken mit. Viele Neuerungen betreffen das System und sind für Nutzer nicht direkt bemerkbar.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Fedora 11 ist wie immer sehr aktuell. Bei der Installation zeigt sich die erste Änderung: Fedora setzt Ext4 als Standarddateisystem ein. Ext4 wurde als Nachfolger des Journaling-Dateisystems Ext3 direkt im Kernel entwickelt. Gegenüber Ext3 kann Ext4 beispielsweise mit größeren Datenmengen - bis zu 1 EByte (1e18 Byte) - umgehen. Das Dateisystem soll ferner robuster sein und besser skalieren als Ext3. Zudem nutzt Ext4 Prüfsummen für das Journal. Nach einem Absturz wird so erst überprüft, ob das Journal noch intakt ist, bevor die Daten wiederhergestellt werden.

 

Ext4 ist seit dem Linux-Kernel 2.6.28 als stabil gekennzeichnet. Fedora bot das Dateisystem vorher schon als experimentelle Option an. Fedora 11 nutzt den Linux-Kernel 2.6.29.3. Damit stehen dem Anwender auch andere Neuerungen wie Wimax-Unterstützung zur Verfügung.

Der schon in Fedora 10 verwendete Startvorgang mit Plymouth und Kernel-based Modesetting (KMS) wird auch weiter verwendet. Allerdings soll das KMS jetzt auch mit Intel- und Nvidia-Grafikchips funktionieren. Durch KMS wird die Grafikanzeige im Kernel initialisiert, der Startvorgang verzichtet auf Umschalten des Grafikmodus, wodurch die Anzeige flackern würde. Wer keine passende Hardware für KMS im Rechner hat, muss weiterhin auf den grafischen Startvorgang verzichten und bekommt nur einen kleinen Fortschrittsbalken angezeigt. Schneller soll das System in jedem Fall starten.

Test: Fedora 11 mit Ext4 und Betasoftware 
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