Test: Fedora 11 mit Ext4 und Betasoftware

Die Softwareausstattung ist bei Fedora immer sehr aktuell. Dieses Mal haben die Entwickler sogar gleich Betaversionen von Firefox 3.5 und Thunderbird 3 integriert - und die stabilen Vorversionen entfernt. Zwar bieten beide Anwendungen eine Reihe neuer Funktionen. Während allerdings bei Firefox 3.5 eine Veröffentlichung absehbar ist, scheint sie bei Thunderbird noch in ferner Zukunft zu liegen. Zwar geben die Fedora-Entwickler mit diesen Versionen einen interessanten Ausblick auf die Zukunft der Mozilla-Komponenten, auf einem Produktivsystem wären stabile Varianten jedoch zu bevorzugen.

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Darüber hinaus enthält Fedora 11 übliche Komponenten wie OpenOffice.org 3.1, Gimp 2.6.6, den Apache Webserver 2.2.11 und MySQL 5.1.32.

Für Entwickler hält Fedora 11 noch ein paar weitere Neuheiten bereit. Die Distribution setzt nun GCC 4.4 ein. Die Compiler-Version wurde auch verwendet, um die Fedora-Pakete zu übersetzen. NetBeans 6.5 mit PHP-Unterstützung ist enthalten und Python 2.6 steht zur Verfügung. Die Version enthält bereits einige Funktionen, die Entwickler auf die mittlerweile fertig gestellte Python-Version 3.0 vorbereiten. Als Build-Umgebung ist MinGW enthalten, um unter Fedora Windows-Programme zu kompilieren.

Fedora 11 setzt auf RPM 4.7. Die neue RPM-Version soll schneller arbeiten und deutlich weniger Speicher belegen. Die Installation beschleunigen die Entwickler zusätzlich durch Presto, womit die Paketverwaltung Yum sogenannte Delta-RPMs verwenden kann. Dabei wird der Unterschied zwischen einer älteren und neueren Version eines Paketes festgestellt, so dass beim Update nicht das komplette Paket heruntergeladen werden muss. Besonders bei großen Paketen macht sich das bemerkbar. Wer die Delta-RPMs ausprobieren möchte, muss "yum-presto" installieren. Die Standardinstallation enthält die Funktion nicht.

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Außerdem hat das Fedora-Projekt die Sicherheit von DBus verbessert und DNSSEC wird verwendet, um DNS Daten auf Integrität zu prüfen. Cups' Authentifizierungskonfiguration wurde durch PolicyKit abgelöst. Damit lässt sich mit den PolicyKit-Werkzeugen festlegen, welcher Nutzer beispielsweise neue Drucker einrichten darf.

Fedora 11 steht ab sofort in verschiedenen Varianten für x86, x86-64 und PPC zum Download bereit

Fazit

Fedora verteidigt den Ruf, eine Bleeding-Edge-Distribution zu sein eindrucksvoll. Wieder einmal liefern die Entwickler Techniken und Programme schon jetzt mit, die erst in nächster Zeit in andere Distributionen gelangen dürften. Doch genau das ist bei Fedora 11 das Problem: Entwickler und Experimentierfreudige können vieles ausprobieren. Einsteiger oder diejenigen, die Wert auf ein stabiles System mit ausgiebig getesteten Komponenten legen - sei es für Server oder Desktop -, sollte sich nach einer Alternative umsehen. Für diesen Bereich eignen sich Distributionen mit konservativer Paketauswahl besser.

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 Test: Fedora 11 mit Ext4 und Betasoftware
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Dr. Seltsam 11. Jun 2009

Falsch. Linux = AFL, AMPAS BSD, Adobe Source Code License Agreement, AGPL, ADSL, ASL...

bio 11. Jun 2009

Ein Linux-Nutzer denkt sich "Oh Mann, wie dumm können Menschen sein?" ICH INSTALLIERE...

Dr. Seltsam 10. Jun 2009

Nein, Gentoo ist nur bleeding, ohne edge.

Troll-Defender 10. Jun 2009

Plonk!!!



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