Abo
  • Services:

Test: Fedora 11 mit Ext4 und Betasoftware

In Fedora 11 kommt der X-Server 1.6 zum Einsatz. Fedora setzt weiter konsequent auf freie Komponenten. Im Falle von Grafiktreibern heißt das, dass der Radeon-Treiber für ATI-Karten zum Einsatz kommt und nun auch der Nouveau-Treiber für Nvidia-Grafikchips.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg

Dabei bleibt das Thema Grafikkartentreiber leider ein lästiges. Die freien Treiber sollten für normale Büroarbeit vollkommen ausreichen. Kommt allerdings der Wunsch nach 3D-Beschleunigung ins Spiel, muss meist zu den proprietären Gegenstücken gegriffen werden. AMDs Treiber unterstützen Fedora 11 noch nicht offiziell und haben mit dem von Fedora verwendeten Kernel ohnehin ein Problem. Und zudem unterstützen die aktuellen Fglrx-Treiber einige ältere Karten nicht mehr. Der Legacy-Treiber hingegen kommt mit dem neuen X-Server nicht zurecht. Im Test sorgte auch Nvidias proprietärer Treiber für etwas Ärger. Obwohl er sich bequem über Rpmfusion nachinstallieren lässt.

Macht der Treiber das, was gewünscht wird, kann der Anwender Gnome 2.26 nutzen. Als Alternative sind auch KDE 4.2 und Xfce 4.6 enthalten. Das Brennprogramm Brasero enthielt Fedora zwar schon zuvor, erst mit Gnome 2.26 ist es aber das Standardbrennprogramm der Desktopumgebung und besser integriert. So ersetzt es das Brenn-Plug-in des Dateimanagers Nautilus und kann auch aus dem Videoplayer Totem heraus Filme brennen. Totem enthält neue Plug-ins, um sich mit UPnP/DLNA-Servern zu verbinden.

Im Test zeigte der Network Manager ein seltsames Verhalten: Nach jedem Neustart musste erneut eine Schnittstelle ausgewählt werden, über die sich der Computer mit dem Netzwerk verbinden sollte. Obwohl der Network Manager das Netzwerk prinzipiell aktiviert hatte, stellte er die Verbindung mit dem Netzwerk nicht automatisch her.

Nützlich: Versucht der Nutzer, eine Datei zu öffnen, für die noch kein Programm installiert ist, bietet Fedora dessen Installation an. Programme wie Abiword können über diese Schnittstelle auch Schriftarten nachinstallieren, die in einem Dokument verwendet werden. Schon bekannt, aber neu gestaltet ist die automatische Nachinstallation von Multimediacodecs. Dafür müssen jedoch entsprechende Repositorys eingebunden sein. Denn Fedora liefert ausschließlich freie Software mit.

 Test: Fedora 11 mit Ext4 und BetasoftwareTest: Fedora 11 mit Ext4 und Betasoftware 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 11,19€ inkl. USK18-Versand
  2. 0,00€
  3. 0,00€
  4. (heute u. a. Be quiet Dark Base 900 139,90€, Intenso 960-GB-SSD 149,90€)

Dr. Seltsam 11. Jun 2009

Falsch. Linux = AFL, AMPAS BSD, Adobe Source Code License Agreement, AGPL, ADSL, ASL...

bio 11. Jun 2009

Ein Linux-Nutzer denkt sich "Oh Mann, wie dumm können Menschen sein?" ICH INSTALLIERE...

Dr. Seltsam 10. Jun 2009

Nein, Gentoo ist nur bleeding, ohne edge.

Troll-Defender 10. Jun 2009

Plonk!!!

Missingno. 10. Jun 2009

Du wolltest das hier lesen.


Folgen Sie uns
       


i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch)

Der nächste Schritt steht an: Der französische Verkehrsbetrieb plant einen Test mit einem autonom fahenden Bus. Er soll Anfang 2020 in einer französischen Großstadt im normalen Verkehr fahren.

i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch) Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /