Abo
  • Services:

Firefox oder Chrome bald per Autoupdate von Microsoft?

EU könnte Windows Browserkonkurrenten aufzwingen

Die EU-Wettbewerbsbehörden wollen Microsoft zwingen, zusammen mit Windows konkurrierende Browser anderer Hersteller auszuliefern und per Autoupdate anzubieten. Eine Entscheidung könnte in einigen Monaten fallen.

Artikel veröffentlicht am ,

In einem seit Januar 2009 bekannten EU-Wettbewerbsverfahren drohen Microsoft neue Auflagen. Das erfuhr das Wall Street Journal aus informierten Kreisen in Brüssel. Demnach könnte der US-Konzern gezwungen werden, konkurrierende Browser zusammen mit seinem Windows Betriebssystem auszuliefern und per Autoupdate anzubieten. Bisherige Auflagen zur Entkoppelung von Betriebssystem und Browser waren ins Leere gelaufen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office möglich)
  2. Qimia GmbH, Köln

Die Europäische Kommission wirft dem Softwarehersteller vor, den Internet Explorer in unerlaubter Weise mit dem Betriebssystem Windows verzahnt und damit dem Wettbewerb im Browsermarkt geschadet zu haben. Die seit 1996 bestehende Integration des Internet Explorer in Windows verstoße gegen europäisches Wettbewerbsrecht, da dadurch andere Browser ausgeschlossen würden. Das neuere EU-Verfahren gegen Microsoft geht auf eine Beschwerde des norwegischen Browserherstellers Opera zurück.

EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hatte in diesem Monat schon eine 1,48 Milliarden US-Dollar-Strafe gegen den Halbleiterhersteller Intel verhängt. Eine abschließende Entscheidung zu Microsoft ist jedoch noch nicht gefallen und wird auch erst frühestens in einigen Wochen oder Monaten erwartet. Eine Sanktion gegen Microsoft werde aber darauf abzielen, die "die fundamentale Entscheidungsfreiheit" zu stärken, so ein EU-Sprecher zu der Zeitung.

Auf neuen Computern sollen die Kunden bei der Erstinstallation des Betriebssystems aus einem Angebot verschiedener Browser eine Auswahl treffen und als Standard festlegen können. Auf bereits bestehenden Softwareinstallationen soll den Nutzern per Autoupdate dieselbe Entscheidungsfreiheit geboten werden, sollen die Hersteller in vertraulichen Gesprächen in Brüssel verlangt haben.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung C27H711Q für 309€, MSI Optix MPG27C für 359€ und PlayStation Plus...
  2. (u. a. Adobe Photoshop Elements & Premiere Elements für 77,90€ und Corsair STRAFE RGB für 109...

Der Kaiser! 05. Jun 2009

Wenn du von Linux redest, kommt das ganz auf die Distribution an. Redefreiheit. Und...

Ingenieur 02. Jun 2009

Jeder kann Software entwickeln - selbst für Windows. Das sieht man daran, dass auch...

Ingenieur 02. Jun 2009

Natürlich gehört ein Fenstermanager zum OS, genauso eine Shell und auch Treiber. Genauso...

gogol 02. Jun 2009

:-) solche feinheiten werden gerne übersehen. tja, da muss man wohl sonst noch warten.

GAda 02. Jun 2009

Hier scheinen sich ne menge Leute über die EU Vorhaben aufzuregen. Jeder hält sich hier...


Folgen Sie uns
       


Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 1)

Michael zeigt alle Jahreszeiten und Spielmodi in Forza Horizon 4.

Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 1) Video aufrufen
Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

    •  /