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Verkauf von Freenets DSL-Sparte könnte 900 Jobs kosten

United Internet hat nur die Kundendatenbank gekauft

Der Kauf von Freenets DSL-Sparte durch United Internet für 123 Millionen Euro könnte den Abbau von 900 Arbeitsplätzen bedeuten. United Internet hat nur das DSL-Geschäft mit 700.000 Kundenverträgen erworben. Die Mitarbeiter aus dem Freenet-Bereich gehen laut Vertrag nicht an United Internet, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach dem Verkauf des DSL-Bereichs von Freenet an United Internet sind 900 Freenet-Arbeitsplätze in Kiel in Gefahr klar. United Internet aus Montabaur hat nur die 700.000 Kundenverträge von Freenet erworben. Wenn die Übernahme Ende November 2009 abgeschlossen wird, würden die 900 Freenet-Mitarbeiter laut Vertrag nicht übernommen, erfuhr der Focus. Freenet plant, lediglich rund 100 DSL-Techniker und Produktmanager in der Zentrale in Büdelsdorf weiter zu beschäftigen.

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Mit dem Kauf steigt United Internet zur Nummer 2 auf dem deutschen DSL-Markt auf, der seit Jahren von einem harten Preiskampf gekennzeichnet ist. Inzwischen hat der Marktpreis fast den Boden erreicht: Die Deutsche Telekom bietet Wettbewerbern die Anschlussleitung zum Kunden für 10,20 Euro im Monat an.

Freenet hatte deshalb zuletzt Verlust mit DSL-Verträgen gemacht und viele Kunden verloren. United Internet zahlte 123 Millionen Euro, davon 70 Millionen Euro in bar und 4,6 Millionen Euro in Aktien. Für die kommenden fünf Jahre bekommt Freenet noch eine Vertriebsprämie von circa 80 Millionen Euro für den Verkauf von United-Internet-Produkten in Freenet-Läden. Der neue Freenet-Chef Christoph Vilanek will sich künftig auf das Kerngeschäft Mobilfunk und mobiles Internet konzentrieren.



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Dienstleister 03. Jun 2009

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Dienstleister 03. Jun 2009

Auch für die Dienstleister geht das Licht am 30.06.09 aus. Wir haben gerade von unserem...

kloogshizer 01. Jun 2009

Was stört Dich an dieser grammatikalisch völlig korrekten Variante: "20 Millionen...

irgendjemandsonst 29. Mai 2009

na so ein paar Leute müssen doch die Boni kassiert haben?

dsDDr 29. Mai 2009

Da müssen mindestens 56 Milliarden reingepumpt werden + Bürgschaft von 99 Billionen.


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