Schweizer Gericht stoppt Microsoft-Auftrag

Zwischenerfolg für Open-Source-Anbieter

Das Schweizer Bundesverwaltungsgericht hat einen Auftrag des Bundes an Microsoft gestoppt. Der Auftrag war ohne öffentliche Ausschreibung vergeben worden. Dagegen hatten Open-Source-Anbieter Beschwerde eingereicht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit einer superprovisorischen Verfügung hat das Schweizer Bundesverwaltungsgericht einen Auftrag des Bundes an Microsoft gestoppt, berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Von der Entscheidung nicht betroffen sind laut NZZ Leistungen, die zum Funktionieren der Schweizer Bundesinformatik nötig sind.

Stellenmarkt
  1. IT-Spezialist (m/w/d)
    Dan Produkte GmbH, Siegen
  2. SAP Anwendungsbetreuer SD/MM/CS (m/w/d)
    Pluradent GmbH & Co KG, Offenbach
Detailsuche

Der Auftrag im Wert von über 42 Millionen Franken (27,86 Millionen Euro) war ohne öffentliche Ausschreibung vergeben worden. Dagegen hatten 18 Open-Source-Unternehmen eine Verwaltungsbeschwerde eingereicht.

Durch die Entscheidung könne die Informatik des Bundes auch während des Beschwerdeverfahrens weitergeführt werden, teilte das für die Beschaffung zuständige Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) der NZZ mit. Vom BBL hieß es auch, ein Wettbewerb zwischen Anbietern sei für den Bedarf der Bundesverwaltung aufgrund der "Besonderheiten des Auftrages kurz- und mittelfristig ausgeschlossen".

Lizenzverträge der Schweizer Bundesverwaltung, die auch Microsoft-Produkte umfassen, seien zudem noch nie öffentlich ausgeschrieben worden. Zur Zeit des Abschlusses sei das heutige Schweizer Beschaffungsrecht noch nicht in Kraft gewesen. Die Bundesverwaltung nutze bereits Open-Source-Software, jedoch als Ergänzung zu Microsoft Produkten und nicht, um diese abzulösen, so die NZZ.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
E-Scooter
Voi wird wegen angeblich unbegrenzter Fahrten abgemahnt

Mit einer Tages- oder Monatskarte des E-Scooter-Anbieters Voi sollen Nutzer so viel fahren können, wie sie wollen - können sie aber nicht.

E-Scooter: Voi wird wegen angeblich unbegrenzter Fahrten abgemahnt
Artikel
  1. Vidme: Webseiten blenden ungewollt Pornos ein
    Vidme
    Webseiten blenden ungewollt Pornos ein

    Eine Pornowebseite hat die verwaiste Domain eines Videohosters gekauft. Auf bekannten Nachrichtenseiten wurden daraufhin Hardcore-Pornos angezeigt.

  2. Intel, Playdate, Elektroautos: Elektro boomt, Verbrenner verlieren
    Intel, Playdate, Elektroautos
    Elektro boomt, Verbrenner verlieren

    Sonst noch was? Was am 23. Juli 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

  3. Datenbank: Facebook braucht schon Jahre für MySQL-Update
    Datenbank
    Facebook braucht schon Jahre für MySQL-Update

    Das Update von MySQL 5.6 auf das aktuelle 8.0 laufe bei Facebook wegen vieler Probleme schon seit "einigen Jahren" und ist noch nicht fertig.

Theo Schmidt 03. Jun 2009

Im übrigen setzt die Bundesverwaltung ja schon etliche Linux-Server ein. Ich denke die...

Meeh 03. Jun 2009

Hier geht's um die Schweiz, nicht die Volksrepublik, formerly known as Deutschland

Crapplepie 29. Mai 2009

Man kann nur jedem anraten das Geld von dieser Firma fernzuhalten. Wer jetzt noch in den...

..... 29. Mai 2009

wenn man keine ahnung hat... ich bin programmierer und hab nix gegen open source. man...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • 30% Rabatt auf Amazon Warehouse • Asus TUF Gaming 27" FHD 280Hz 306,22€ • Samsung 970 Evo Plus 1TB 136,99€ • Gratis-Spiele im Epic Games Store • Alternate (u. a. be quiet Pure Wings 2 Gehäuselüfter 7,49€) • Philips 75" + Philips On-Ear-Kopfhörer 899€ • -15% auf TVs bei Ebay [Werbung]
    •  /