Red Dead Redemption: Auge in Auge mit dem Pferde-GTA

Der Ritt über Stock, Stein und Sandwüste läuft wahlweise im Schritttempo, im Trab oder im Galopp ab. Damit es damit nicht langweilig wird, soll rund um den Spieler viel los sein - und das war auch in der präsentierten Version schon der Fall: Da kreuzen Banditen den Weg und liefern sich eine Schießerei mit einem Sheriff, andere Ganoven legen einen Hinterhalt. Links bittet ein überfallener Cowboy um Hilfe, rechts lockt ein freizügig bekleidetes Weibsbild vor ihrem Wohnwagen - und ein paar Straßenräuber stehen dahinter mit dem Gewehr im Anschlag. Wer mag, kann sich auf dies alles einlassen, oder stur in Richtung Ziel reiten, das ähnlich wie in GTA eine runde Übersichtskarte am linken unteren Bildschirmrand markiert. Die Haupthandlung besteht wie im Liberty-City-Gegenstück aus einer Vielzahl an Missionen, in denen es Schießereien, Geiselbefreiungen, Eisenbahnüberfälle und andere Abenteuer gibt.

 

Das Kampfsystem verfügt über ein paar Unterschiede zu GTA: Es gibt ein System namens "Dead Eye", das ähnlich im - sonst völlig anders gestricken - Vorgänger Red Dead Revolver vorkam. Im einfachen Modus lässt sich damit die Zeit verlangsamen, um mehrere Angreifer in der Umgebung anzuvisieren oder einen einzelnen ganz genau zu treffen. Die andere Variante ist den Pistolen vorbehalten und verlangsamt die Zeit, um mehrere Ziele präzise zu markieren - so viele, wie Marston Kugeln in seinem Magazin hat. Beispielsweise legt er damit drei rote Zielkreuze an Körperteile von einem und drei weitere an den Körper eines zweiten Gegners. Wenn Marston dann den Abzug zieht, springt das Spiel in die Echtzeit zurück und jagt die Kugeln in die Ziele.

Die Waffen in Red Dead Redemption basieren auf realen Waffen dieser Zeit - einer Zeit, in der das Schießen noch viel Geschick erforderte. Es gibt Unmengen an Kampfgeräten in der Welt von Red Dead Redemption: Gewehre, Schrotflinten, abgesägte Waffen, Präzisionsgewehre, Pistolen und unterschiedliche Nahkampfwaffen wie Äxte, Messer und Lassos.

Technisch basiert Red Dead Redemption auf einer Mischung aus der Euphoria Physics Technologie und der Rockstar Advanced Game Engine (RAGE). Die fand auch schon in GTA 4 Verwendung, wird vom Entwicklerteam Rockstar San Diego aber stark modifiziert - schließlich besteht der Wilde Westen nicht aus engen Straßenschluchten, sondern vor allem aus offener Fläche, Bergen und Tälern. Das Programm entsteht nach aktuellem Stand für Xbox 360 und Playstation 3 und erscheint irgendwann ab November 2009. Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass nach den Konsolenversionen eine PC-Fassung folgt.

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 Red Dead Redemption: Auge in Auge mit dem Pferde-GTA
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Sunwalk 23. Mai 2010

Ich habe schon viele Spiele gemacht, aber das Spiel übertrifft die Meisten. Wer das...

peternorescue 21. Mai 2010

Ähhhmmm leute was heißt hier gta4 deutsch geschnitten???? ich habe mir extra die at lim...

Scheisshaufen 19. Mai 2010

Scheiss auf die Wii, echt kacke das Teil....

Jamsven 15. Jan 2010

was mir zusagen würde.



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