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CentOS veröffentlicht Verzeichnisserver

CentOS 5.3 als Live-CD verfügbar. Das CentOS-Projekt hat einen Verzeichnisserver und eine Live-CD der aktuellen CentOS-Version 5.3 veröffentlicht. So wie CentOS auf Red Hat Enterprise Linux basiert, setzt der Verzeichnisserver auf den vom Fedora-Projekt betreuten 389 Directory Server.
/ Julius Stiebert
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CentOS erstellt die gleichnamige Linux-Distribution aus den frei zugänglichen Quellen von Red Hat Enterprise Linux . Nun hat das Projekt die erste öffentliche Version des CentOS Directory Server veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Der basiert auf den Quellen des Red Hat Directory Server.

Der wiederum hat seine Ursprünge im Netscape Directory Server, den Red Hat 2004 einkaufte . Die Entwicklung findet mittlerweile im Fedora-Projekt unter dem Namen 389 Directory Server(öffnet im neuen Fenster) statt. Die Software unterstützt LDAPv3 und SSLv3, TLSv1 sowie SASL zur sicheren Authentifizierung und um den Datentransfer zu sichern.

Der CentOS Directory Server ist im CentOS-Extras-Repository verfügbar und setzt CentOS 5.3 voraus, da er die darin enthaltenen OpenJDK-Pakete benötigt. Eine Installationsanleitung gibt es im CentOS-Wiki(öffnet im neuen Fenster) .

Zusätzlich hat das Projekt eine Live-CD von CentOS 5.3(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Damit lässt sich die Linux-Distribution ohne Installation ausprobieren. Enthalten sind Desktopprogramme wie OpenOffice.org 2.3, Firefox 3.0.6 und Gimp 2.2.13.

Außerdem lässt sich die Live-CD als Rettungssystem einsetzen. Für diesen Zweck sind Werkzeuge wie Memtest86+, Nmap und ein Programm zur Hardwareübersicht enthalten.


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