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Hackintosh-Bauer Psystar meldet Insolvenz an

Juristischer Schachzug oder Pleite? Psystar hat in den USA Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet. Das Unternehmen streitet mit Apple vor Gericht, denn Psystar verkauft PC-Hardware mit Apples Betriebssystem MacOS X, was Apple untersagt.
/ Jens Ihlenfeld
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Durch die Insolvenz unter Chapter 11 kommt das Verfahren zwischen Apple und Psystar zum Stillstand, denn zunächst muss die Insolvenz geklärt werden. Chapter 11 ermöglicht eine Reorganisation des Unternehmens unter gerichtlicher Aufsicht.

So ist zu vermuten, dass die Insolvenz eher ein juristischer Schachzug des Unternehmens ist, denn die im Insolvenzantrag(öffnet im neuen Fenster) aufgelisteten Schulden belaufen sich gerade einmal auf rund 255.000 US-Dollar, wobei Psystar-Gründer und -Chef Rodolfo Pedraza mit 120.000 US-Dollar der größte Gläubiger des Unternehmens ist. Dahinter folgt mit knapp 90.000 US-Dollar die Anwaltskanzlei Carr & Farrell, die Psystar im Streit mit Apple vertritt. Weitere Gläubiger sind unter anderem DHL, FedEX und UPS.

Mac Observer spekuliert, Psystar versuche, mit der Insolvenz seine Geldgeber weiter geheim zu halten, da am 5. Juni 2009 eine gerichtliche Anhörung anstehe, bei der diese wohl enthüllt werden würden, sofern Psystar denn nennenswerte Geldgeber hat.

Ungeachtet der Klage von Apple hatte Psystar zuletzt im März 2009 ein neues Hackintosh-Modell vorgestellt und klagt seinerseits gegen Apple wegen Monopolmissbrauchs .


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