Nehalem-EX: 64 Kerne in einem Server mit Selbstheilung
Mehr Ausfallsicherheit durch RAS und MCA
Intel hat den nächsten, aber noch namenlosen Multiprozessor-Xeon basierend auf der Nehalem-Architektur vorgestellt. Gegenüber dem derzeit aktuellen 6-Kern-Xeon 7400 und den Nehalem-Xeons der Serie 5500 für bis zu zwei Sockel sind noch größere und vor allem schnellere Systeme möglich. Für die Servervirtualisierung helfen zudem neue Funktionen, die Ausfälle auf dem System erkennen und beheben, ohne dass der Server heruntergefahren werden muss.
Intels Serverprozessor Xeon 7400 bekommt einen Nachfolger, der auf der Nehalem-Architektur basiert und deutliche Geschwindigkeitsgewinne ermöglichen soll. Mit 2,3 Milliarden Transistoren, acht Kernen und 24 MByte geteiltem Cache ist der Nehalem-EX nochmals größer als der Xeon 7400 mit seinen 1,9 Milliarden Transistoren. Die Nehalem-Architektur, die mit Intels Core i7 debütierte, findet sich im Serverumfeld bisher nur im Xeon 5500 als Nehalem-EP. Dieser ist allerdings nur für vergleichsweise kleine Server geeignet. Mehr als zwei Sockel und damit acht Kerne sind in einem Xeon-5500-System nicht drin.
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Wer mehr braucht, nutzt bisher den Xeon 7400, eine 6-Kern-CPU, die auch unter dem Codenamen Dunnington bekannt ist und die Systeme mit bis zu vier Sockeln und damit 24 Prozessorkernen möglich macht. Der nächste Xeon, der noch keine Produktnummer erhalten hat und dem der Codename Nehalem EX gegeben wurde, soll die bisherigen Beschränkungen deutlich übertreffen.
Zum Produktstart kündigt Intel bereits jetzt mehr als 15 Hardwaredesigns von acht OEMs an, die acht oder gar mehr Sockel verbauen. Ohne weitere Hilfe, also ohne zusätzliche Chips, die Xeons zusammenkleben, wie Intel das nennt, kann der Nehalem EX dank vier QPIs (QuickPath Interconnects) mit bis zu sieben weiteren Xeons direkt oder indirekt kommunizieren. Systeme mit mehr Sockeln benötigen allerdings einen Node-Controller, der von den OEMs selbst entwickelt werden muss.
Der Nehalem-EX kann zudem mit doppelt so vielen DIMMs umgehen. Bis zu 16 DIMM-Slots sind nun direkt ansprechbar. Der Clou dabei: Auf die teuren Fully-Buffered-DIMMs kann verzichtet werden, es genügt normaler DDR3-Speicher. Die Puffer werden jetzt direkt auf dem Mainboard verbaut. Details nannte Intel jedoch noch nicht. Auch zu der Geschwindigkeit des RAMs und ob bei steigender Zahl der Module der Speicher langsamer getaktet werden muss, wollte Intel jedoch noch nichts verraten. Gegenüber dem Xeon 7400 verspricht Intel aber eine bis zu neunmal höhere Speicherbandbreite. Die Leistung bei Datenbanken (OLTP Workload) soll sich mit Nehalem-EX um das Zweieinhalbfache verbessern. Integer-Berechnungen sollen um den Faktor 1,7 schneller werden, Fließkomma-Arithmetik um den Faktor 2,2.
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Naja... Parallelisierung, Parallelisierung, Parallelisierung, Parallelisierung...
Ich hab mir einen Mini-Displayport-auf-DVI-Adapter und einen DVI-auf-SVideo-Adapter...
klingt wie Christentum und andere Terroristen. Da verzichte ich lieber und hole mir AMD
Ja, handelt sich um den Beckton!