Nehalem-EX: 64 Kerne in einem Server mit Selbstheilung
Damit stellt der Wechsel auf die Nehalem-Architektur laut Intel den bisher größten Leistungssprung von einer Xeon-Generation zur nächsten dar. In Multiprozessorumgebungen darf der Anwender laut Intel sogar noch mehr erwarten.
Xeon übernimmt Selbstheilungskräfte des Itanium
Für virtualisierte Server bringt der Nehalem-EX neue Funktionen mit, die Intel mit RAS und MCA beschreibt. RSA steht für Reliability, Availability and Serviceability. Übersetzt bedeutet das, dass die neuen Xeon-Systeme zuverlässiger arbeiten, eine höhere Verfügbarkeit bieten und leichter administriert werden können. Von Intels Itanium-Systemen übernimmt der Nehalem-Xeon MCA, die Machine Check Architecture. Damit kann ein Server selbstständig mit dem Betriebssystem zusammen Fehler in CPU oder I/O entdecken und korrigieren. Wenn ein Server mehrere virtuelle Maschinen betreibt, ist ein ungeplantes Herunterfahren kein geeignetes Mittel, um ein Problem zu beheben, da dann nicht nur ein Server ausfällt. Mit dem Nehalem EX soll dies nicht mehr so häufig notwendig sein.
Das sind Funktionen, die laut Intel bisher "proprietären" RISC-Systemen vorbehalten waren. Intel erwartet, dass sich die Marktanteile von RISC-Systemen mit der Verfügbarkeit des Nehalem-EX noch schneller nach unten bewegen, als sie es ohnehin schon tun.
Außerdem können virtuelle Maschinen auch beim Nehalem-EX dank Intel VT FlexMigration Assist von einem Server zum nächsten umziehen. Somit können virtualisierte Umgebungen bereits jetzt auf einem Xeon-7400-System angelegt und später auf ein Nehalem-EX-System während des Betriebs migriert werden. Das geht sowohl vorwärtsgerichtet zur neuen Servergeneration als auch rückwärts.
Intel rechnet mit dem Produktionsstart des Nehalem-EX noch in der zweiten Hälfte des Jahres 2009. Erste Produkte mit Nehalem-EX-CPU sollen Anfang 2010 bei den großen Herstellern zu haben sein.
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Naja... Parallelisierung, Parallelisierung, Parallelisierung, Parallelisierung...
Ich hab mir einen Mini-Displayport-auf-DVI-Adapter und einen DVI-auf-SVideo-Adapter...
klingt wie Christentum und andere Terroristen. Da verzichte ich lieber und hole mir AMD
Ja, handelt sich um den Beckton!