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Elektroauto-Akkuhersteller fordert Staatszuschüsse

Sorge vor Billigzellen und brennenden Autos. Andreas Gutsch, Chef des Batterieherstellers Li-Tech, fordert staatliche Zuschüsse beim Kauf von Elektroautos. Die Autos werden, wenn sie ab 2012 auf den Markt kommen, deutlich teurer sein als ihre benzinbetriebenen Konkurrenten. Das Ausland fördert den Verkauf – in Deutschland ist das bislang nicht geplant.
/ Andreas Donath
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Gutsch sagte(öffnet im neuen Fenster) gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD), dass 2012 acht Wochen lang der Kauf eines Elektroautos mit 5.000 Euro gefördert werden sollte – das wäre das Doppelte der bis Ende 2009 gezahlten Abwrackprämie. In China, Großbritannien und Frankreich werden die elektrobetriebenen Kleinserienfahrzeuge bereits mit bis zu 5.700 Euro gefördert.

Li-Tec entwickelt und fertigt Lithium-Ionen-Akkus im sächsischen Kamenz. Die Akkus sind mit einem Brandschutz ausgerüstet. Anstelle der Folie, die in herkömmlichen Li-Io-Akkus eingesetzt wird, verwenden die Sachsen eine Technik, die von der Universität Düsseldorf entwickelt wurde. Eine feuerfeste Keramikfolie verhindert die gefährlichen Brände. Die Akkus sollen künftig auch in Elektroautos eingesetzt werden.

Gutsch befürchtet, dass mangels Sicherheitsstandards für Lithium-Ionen-Akkus unsichere Zellen auf den Markt kommen. Das Vertrauen der Kunden wäre dahin, wenn es Bilder brennender Autos gibt, meint Gutsch.


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