Microsoft lockert Beschränkungen von Windows 7 für Netbooks

Größere Festplatten und mehr als drei Anwendungen für Starter-Edition

Unbestätigten Berichten zufolge will Microsoft die Einschränkungen der "Windows 7 Starter Edition" lockern. Diese Ausgabe ist unter anderem für Netbooks gedacht, die in Zukunft etwas üppigere Hardware besitzen dürfen. Vor allem die bisher kontrovers diskutierte Begrenzung auf drei gleichzeitig laufende Anwendungen soll fallen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der US-Journalist Paul Thurrott schreibt in seinem Blog, dass die "Windows 7 Starter Edition" entgegen Microsofts früheren Ankündigungen doch mehr als drei Anwendungen gleichzeitig ausführen kann. Die Beschränkung sollte die schwache Hardware von Netbooks schonen, war jedoch leicht zu umgehen.

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Beispielsweise konnten durch eine andere Shell als "explorer.exe" mehr als drei Anwendungen gestartet werden. Programme, die vor dem Start der Shell ausgeführt werden, wie beispielsweise Virenscanner, sind von der Einschränkung ohnehin nicht betroffen. Thurrott zufolge, der für seine Behauptung keine Quellen angibt, hat Microsoft die Limitierung auf drei Anwendungen für die Starter-Edition nun aufgehoben.

Noch keine Bestätigung gibt es auch für eine Meldung von Techarp, in der die neue für Netbooks von Microsoft zugelassene Hardware aufgelistet wird. Bisher hatte Microsoft die besonders billige ULCPC-Lizenz von Windows XP nur an PC-Hersteller verkauft, wenn diese sich an eine recht magere Ausstattung hielten. 1 GByte RAM, maximal 160 GByte Festplattenplatz (zu Anfang sogar nur 80 GByte) und ein 10,2-Zoll-Display sollten es sein.

Die Begrenzungen bei der Größe des Displays und dem Arbeitsspeicher bleiben Techarp zufolge bestehen, die Festplatten dürfen für die Starter-Edition aber 250 GByte groß oder durch eine SSD von maximal 64 GByte groß sein. Eine Erleichterung für viele Anwender, aber auch für Nvidia, ist die Tatsache, dass die Grafiklogik für eine günstige Windows-Lizenz keinerlei Beschränkungen mehr unterliegen soll.

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Bisher sah Microsoft maximal DirectX-9-Funktionen vor, Nvidias Ion-Plattform bietet aber DirectX-10-Grafik und wäre so nicht mehr für die verbilligten Lizenzen infrage gekommen. Auch Touchscreens, die bisher nur resistiv arbeiten können, dürfen nun mit sämtlichen aktuellen Techniken wie kapazitiver Erkennung mit Netbooks geliefert werden.

Bei den Prozessoren bleibt die größte Einschränkung, nämlich die Ausstattung mit nur einem Kern, bestehen. Die Netbook-CPUs dürfen nun aber bis 2 GHz schnell sein und maximal 15 Watt Leistung aufnehmen. Chipsatz und Grafik sind dabei nicht eingerechnet.

Sollten sich diese Angaben bewahrheiten, bliebe die größte Einschränkung der nur 1 GByte große Arbeitsspeicher - vor allem, wenn mehrere Anwendungen gleichzeitig genutzt werden können. Schon bei den heutigen Netbooks mit Windows XP ist bei vielen Geräten der meist einzige Speicherslot leicht zugänglich, ein 2-GByte-Modul kostet je nach Geschwindigkeit nur um 20 Euro. In unserem Test machte schon der Release Candidate von Windows 7 auf Netbooks mit nur 1 GByte RAM eine gute Figur.

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Der Kaiser! 27. Mai 2009

Mehr oder minder. Die Frage ist, wer darüber die Kontrolle hat! ;)

Der Kaiser! 27. Mai 2009

War das nicht bei XP genauso? <.<

Ware Wurst 26. Mai 2009

Na, des war ein Weib bei der letzten VolxZählung (vor 2000 J.)!

irata 26. Mai 2009

Performant AKA Performer: Ein Künstler, der seine Kunst vorführt bzw. präsentiert...



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