Akkus mit zehnfacher Kapazität dank Sauerstoff

Forscher der Universität St. Andrews geben sich hoffnungsvoll

An der Universität St. Andrews wird an einer neuen Akkutechnik geforscht, unterstützt vom britischen Engineering and Physical Sciences Research Council. Im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus sollen die Stromspeicher fünf- bis zehnmal so viel Energie speichern.

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Die Forscher der Universität St. Andrews setzen auf porösen Kohlenstoff, um das heute genutzte Lithium-Kobald-Oxid zu ersetzen. Der Kohlenstoff soll beim Entladen mit dem Sauerstoff der Luft reagieren, statt mit Materialien, die im Akku enthalten sind. So soll es möglich werden, mehr Energie auf gleichem Raum unterzubringen. Zudem sollen die Akkus billiger in der Herstellung sein als aktuelle Modelle.

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Das auf vier Jahre angelegte Forschungsprojekt erreicht im Juli 2009 seine Halbzeit. Die bisherigen Ergebnisse seien sehr ermutigend, kommentiert Peter Bruce, der das Projekt leitet. Er will Akkus entwickeln, die im Vergleich zu aktuellen Energiespeichern eine fünf- bis zehnfache Kapazität aufweisen.

Bis die entsprechenden Akkus kommerziell genutzt werden können, wird aber noch einige Zeit vergehen. Die Forscher gehen davon aus, dass ihre Akkus frühestens in fünf Jahren kommerziell verfügbar sein könnten. Derzeit wird an einem Prototypen für Kleingeräte wie Handys und MP3-Player gearbeitet.

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