Nokia spendiert Patente für finnische Innovationsoffensive
Technologieförderung auf Finnisch
Der finnische Weltmarktführer für Mobiltelefone, Nokia, stellt ungenutzte Patente für eine Innovationsoffensive in Finnland zur Verfügung. Der staatliche Technologieförderer Tekes unterstützt die Initiative.
Patente fördern Innovationen. So lautet das Mantra der Patentbefürworter. Der finnische Handyhersteller Nokia will dem Motto auf seine ganz eigene Weise einen Sinn geben. Im Rahmen der neuen Initiative "Nokia Technopolis Innovation Mill" stellt Nokia ausgewählten finnischen Technologieunternehmen "ungenutzte Ideen und geistiges Eigentum" zur Verfügung. Die Unternehmen sollen daraus neue "Produkte und Dienstleistungen" machen.
Das auf drei Jahre angelegte Programm sieht vor, dass sich finnische Technologieunternehmen bei einer Jury darum bewerben dürfen, von Nokia entwickeltes geistiges Eigentum unter anderem auf den Gebieten der Nahfeldkommunikation, der Umwelt- und Energietechnologie, des Gesundheitswesens, der mobilen Sicherheit und von Internetdiensten zu nutzen. Mit der Innovationsoffensive soll die Wettbewerbsfähigkeit von finnischen Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationsbranche unterstützt werden.
Dazu sagte Esko Aho, bei Nokia als Vizepräsident für Unternehmensbeziehungen verantwortlich: "Wir spüren, dass es wichtig ist, die Geburt und das Wachstum finnischer Technologie- und Dienstleistungsunternehmen zu unterstützen. Da wir selbst nicht alle Innovationen nutzen, die unsere Forschung hervorbringt, geben wir sie gerne an andere Unternehmen weiter, um daraus eine Erfolgsgeschichte zu machen."
Welches Unternehmen jeweils den Zuschlag erhält, entscheidet die Jury, an der neben Nokia und dem Technologieförderer Tekes auch der Technologiepark-Betreiber Technopolis beteiligt ist. Überzeugt ein Unternehmen mit seinen Plänen, wird Nokia das geistige Eigentum aus dem bereitgestellten Pool an das Unternehmen übertragen. Insgesamt stehen bis 2011 fünf Millionen Euro für die Umsetzung von Ideen zur Verfügung. [von Robert A. Gehring]
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