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Hive: Open-Source-Computer mit 24 RISC-Kernen

Deutsches Bastelprojekt für Rechner aus Propeller-Controllern

Die Heimcomputerszene der 1980er Jahre lebt nicht nur auf Demo-Parties fort. Ein deutsches Projekt namens "Hive" baut einen Rechner aus drei Mikrocontrollern mit insgesamt 24 Kernen. Sowohl Hard- als auch Software werden selbst gemacht und sollen bald frei zur Verfügung gestellt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Als Linus Torvalds aus purer Faszination mit der Entwicklung eines Betriebssystems begann, mögen ihn viele für leicht wahnsinnig gehalten haben. Noch einen Schritt weiter gehen zwei deutsche Elektronikfans: Sie bauen gleich einen ganzen Computer samt Betriebssystem und Software selbst.

Der Hive orientiert sich aber nicht an moderner Technik, nicht einmal der Einsatz zum Websurfen ist vorgesehen. Vielmehr steht der reine Spaß an der Bastelei im Vordergrund. Völlig frei von vorbestimmten Einsatzzwecken können die Entwickler beim Systemdesign kompromisslos vorgehen. Als Prozessoren verwenden sie drei Exemplare des Mikrocontrollers "Propeller" der Firma Parallax.

 

Der Propeller ist dabei keineswegs "retro", er kam erst 2006 auf den Markt. Sein besonderer Vorteil für ein derartiges Projekt ist seine Auslegung als 32-Bit-Mikrocontroller mit acht einfachen RISC-Kernen bei 80 MHz, der andere Bauteile steuern kann. Da einige der Pins so Steuer- und Regelaufgaben übernehmen können, entschieden die Hive-Macher, gleich drei der je 10 Euro teuren Propeller zu verbauen.

Ähnlich den Custom-Chips von historischen Heimcomputern nannten die Entwickler die drei Propeller "Regnatix", "Administra" und "Bellatrix". Die Chips sind dabei aber völlig identisch, in den 8-Bit-Klassikern werkelten für den Einsatzbereich eigens entworfene Bausteine. Auch noch eigene Chips jenseits von FPGAs zu bauen ist heute für Privatleute aber nahezu unerschwinglich.

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Auch die Aufteilung der Kerne für die Systemfunktionen ist neben der Wahl eines Mikrocontrollers als Prozessor ungewöhnlich. Da die acht Kerne jedes Propellers über je eine eigene Recheneinheit verfügen (ALU), kann man sie beliebige Aufgaben übernehmen lassen. Chef im Hive ist Regnatix, der den 8-Bit-Bus zu den anderen Propellern stellt und den Speicher von 1 MByte verwaltet. Dafür braucht er nur einen Kern, die anderen sind für Anwendungen frei.

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Hive: Open-Source-Computer mit 24 RISC-Kernen 
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HerVotStearry 31. Dez 2010

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Bushmills 10. Jun 2009

Oh Mist, und das Kupfer für die Leiterbahnen auch nicht selbst aus der Erde gebuddelt.

Bushmills 10. Jun 2009

Ich erwäge, an den Erweiterungport des hive boards eine sea 40c18 CPU, oder einen...


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