7,2 TByte auf einer DVD-großen Scheibe

Australische Forscher entwickeln fünfdimensionale Speichertechnik

Forscher an der Technischen Universität Swinburne in Australien haben eine neue Speichertechnik vorgestellt, mit der sich auf einer DVD-ähnlichen Scheibe bis zu 7,2 TByte Daten speichern lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Vergleich zu DVDs oder Blu-rays nutzen die Forscher Peter Zijlstra, James Chon und Min Gu zwei zusätzliche Dimensionen, um Daten zu speichern: die Wellenlänge und Polarisation des verwendeten Lasers. So entsteht eine Art fünfdimensionales Speichermedium. Ihre Arbeiten veröffentlichten die drei in Nature.

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Stabförmige Nanopartikel aus Gold in unterschiedlichen Größen und Ausrichtungen kommen zu Einsatz. Trifft Laserlicht auf die Partikel, so schmelzen nur die Stäbchen, deren Orientierung der Polarisation des Lichts entspricht, und werden kreisförmig, erklärt Chon. Ändert man die Polarisation des Lichts, werden andere Stäbchen angesprochen und die Scheibe lässt sich wie ein komplett neues Medium beschreiben.

Die Gold-Stäbchen reagieren zudem auf die Farbe des Lichts. Unterschiedliche Wellenlängen schmelzen Stäbchen mit unterschiedlicher Länge, so dass nochmals mehrere Aufzeichnungskanäle entstehen. Darüber hinaus konnten die Forscher durch den Einsatz von Nanopartikeln die Speicherdichte erhöhen.

So konnten die Forscher zeigen, dass sich mit zwei Polarisationen und drei Farben rund 140 GByte auf einem Kubikzentimeter unterbringen lassen. Eine Scheibe in der Größe einer DVD könnte so rund 1,6 TByte speichern.

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Mit einer weiteren Dimension, durch Verwendung einer weiteren Polarisation ließen sich bis zu 7,2 TByte auf einer entsprechenden Scheibe unterbringen.

Probleme gibt es derzeit vor allem noch bei der Schreibgeschwindigkeit. Zudem kommen zum Schreiben und Lesen der Daten Femto-Sekunden-Laser zum Einsatz, die sehr groß und teuer sind und sich kaum in kommerziellen Laufwerken einsetzen lassen. Die Forscher hoffen hier auf Fortschritte im Lesebereich.

Einen ersten Prototypen wollen die Forscher in fünf Jahren fertig haben. Zwischen 2015 und 2025 könnte die Technik dann zum Einsatz kommen.

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Dor Nocci 25. Mai 2009

Hast du die von dir verlinkte Seite mal durchgelesen? Entweder nicht, oder wir beide...

Nostromo 24. Mai 2009

In Anbetracht dessen das es sich hier um ein analoges Medium handelt ist das schwer zu...

:-) 24. Mai 2009

Ein Gammastrahlen-Laser wäre doch mal was feines. Die Teilchen sollten aber nicht zu gro...

Brei mit Ei 23. Mai 2009

Nennt man das dann einen "Pit Stop" (analog zum Head Crash bei magnetischen Speichern)?



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