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Googles Algorithmus gegen Kündigung von Mitarbeitern

Unternehmen will Kündigungswunsch noch vor dem Angestellten erfahren. Google mag es nicht, wenn das Unternehmen wichtige Mitarbeiter verliert. Zur Abhilfe setzt Google auf einen Algorithmus, der unzufriedene Mitarbeiter erkennen soll. Der Konzern will auf diesem Wege Kündigungen verhindern und über diese informiert sein, bevor es der Betroffene ahnt.
/ Ingo Pakalski
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Der Google-Algorithmus zur Erkennung eines Kündigungswunsches berücksichtigt bisherige Beförderungen, den Einkommensverlauf im Unternehmen und den Werdegang des Mitarbeiters, berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster). Der Algorithmus befindet sich noch in der Entwicklung und Google wollte keine weiteren Details dazu bekannt geben.

Der Algorithmus soll die Personalabteilung von Google darauf hinweisen, sobald wichtige Mitarbeiter unterfordert oder unmotiviert sind. Das Ziel dieses Verfahrens fasst Laszlo Bock, Personalchef bei Google, folgendermaßen zusammen: Google wolle wissen, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlassen will – noch bevor dieser selbst einen solchen Schritt in Erwägung zieht. Mit welchen Maßnahmen Google solche Mitarbeiter dann im Unternehmen halten will, bleibt offen.

Google hat schon seit Jahren seinen Start-up-Charme eingebüßt, das Unternehmen ist rasant gewachsen. Daher fühlen sich vor allem langjährige Mitarbeiter weniger wohl, weil sie nicht mehr das erreichen können, was in den ersten Google-Jahren möglich war, berichtet das Wall Street Journal. Allgemein wird von Google-Mitarbeitern eine unpersönliche Personalpolitik des Unternehmens beklagt.


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