Pine Trail: Nächster Netbook-Atom mit Grafik in der CPU
Wie klein die Platinen ausfallen, hat Intel noch nicht gesagt. Laut den unbestätigten Informationen vom Januar 2009 belegt die Gundfläche der beiden Chips bei Pine Trail 773 Quadratmillimeter, bei Diamondville sind es noch 2.174 Quadratmillimeter.
Außer dem lapidaren "gesteigerte Grafikleistung" machte Intel nun keine Angaben zum Grafikkern von Pineview. Ähnliches gilt auch für den schon lange durch Netbookhersteller angekündigten Chipsatz GN40, der immer noch nicht in Produkten zu finden ist. Intel bestätigte jedoch schon gegenüber Golem.de, dass dessen Grafiklogik 1080p-Videos wiedergeben soll, aber für Blu-ray zu schwach ist.
Beispielsweise Asus hatte den GN40 zuerst für den Eee PC 1000HE angekündigt, der dann aber doch mit dem über vier Jahre alten 945GSE erschien. Im noch nicht lieferbaren 1004DN, dem ersten Netbook mit DVD-Brenner, soll er jedoch erscheinen. Laut Asus Deutschland kommt dieses Gerät aber nicht hierzulande auf den Markt.
Damit ist der GN40 nun zum Geisterchipsatz geworden. Ob er überhaupt noch auf den Markt kommt, ist fraglich. Auf inoffiziellen Grafiken, die von Intel stammen sollen, ist er auch als "Off-Roadmap" geführt. So nennt Intel kurzfristig entworfene Sonderanfertigungen von Produkten, die nicht in die langfristige Planung der Roadmaps passen.
Sofern Intel den GN40 streicht, muss die gesamte Pine-Trail-Plattform bald erscheinen - auch dafür hat der Chiphersteller noch keinen Termin genannt. Asiatischen Berichten zufolge soll es im vierten Quartal 2009 soweit sein, sofern sich das bewahrheitet, dürften die ersten Netbooks mit den neuen Baustein aber schon auf der in zwei Wochen stattfindenden Computex in Taiwan zu sehen sein.
Als Betriebssystem für die Pine-Trail-Netbooks ist laut Intel die Linux-Distribution Moblin gedacht. Sie liegt aktuell in einer ersten Beta der Version 2.0 vor. Moblin soll mit wenig Speicher auskommen, schnell starten und für den Akkubetrieb optimiert sein. Die Oberfläche des Systems ist für die Größe von Netbooks optimiert. Der Nutzer arbeitet mit dem M-Zone genannten Startbildschirm, von dem aus er die Anwendungen erreichen kann. Dabei wird Gnome-Mobile-Technik verwendet, so dass auch bestehende Gnome-Programme unter Moblin laufen sollen.
Intel hatte Moblin ursprünglich als Plattform für die Mobile Internet Devices (MIDs) ins Leben gerufen und war dann auf Netbooks umgeschwenkt. Seit April 2009 leitet die Linux Foundation das Projekt. Intel spielt aber auch weiterhin eine zentrale Rolle in dem Projekt. [Von Julius Stiebert und Nico Ernst]
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Die meisten derzeit erhältlichen netbooks haben alle die gleiche CPU (N270 1,60GHz) von...
Daran ist Flash und die schwache CPU schuld, nicht die GPU.
Mal ehrlich: Was ist von der Ursprünglichen Netbook-Idee denn geblieben? Das erste...