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Western Digital verkauft Festplattenfabrik an Hitachi

US-Hersteller muss wegen sinkender Nachfrage sparen. Western Digital muss sich wegen sinkender Nachfrage von einem Festplattenwerk in Malaysia trennen. Der Kauf durch den Konkurrenten Hitachi soll die Arbeitsplätze in der Fabrik sichern.
/ Achim Sawall
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Der Festplattenhersteller Western Digital verkauft eine Fabrik an den Konkurrenten Hitachi. Das gaben die Unternehmen bekannt. Das Werk im malaysischen Bundesstaat Sarawak stellt Aluminiumscheiben (Platters) her, auf denen die Kobalt- oder Eisenoxidschicht aufgebracht wird, auf der Festplatten ihre Daten speichern.

Western Digital stößt den Fertigungsbereich ab, um seine Kostenstruktur an die sinkende Nachfrage anzupassen. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme soll noch im laufenden Quartal abgeschlossen werden, hieß es weiter.

Western Digitals Werk in Malaysia hat das US-Unternehmen im September 2007 mit dem Kauf von Komag erhalten. Die dortigen Beschäftigten wechseln zu Hitachi Global Storage Technologies. Einen weiteren Standort in Johor, dem südlichsten Bundesstaat Malaysias, betreibt Western Digital weiter.

Western Digital habe mit der Hitachi, der lokalen Regierung und Agenturen zusammengearbeitet, um einen qualifizierten Käufer zu finden, der die Fabrik auch weiter betreibt, was auch die Zulieferer absichert, sagte Western-Digital-Chef John Coyne.


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