Absatz von Mobiltelefonen ging zurück

Nokia kann Marktführerschaft weiter behaupten

Der Absatz von Mobiltelefonen ging im ersten Quartal 2009 weltweit zurück, gemessen an den Verkaufszahlen des Vorjahreszeitraums. Aufgrund der Wirtschaftskrise gingen Analysten bereits davon aus, dass im laufenden Jahr weniger Mobiltelefone verkauft werden als noch 2008.

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Die Marktforscher von IDC haben für das zurückliegende erste Quartal 2009 auf dem Handyweltmarkt einen Absatzeinbruch von 15,8 Prozent errechnet. Die Analysen von Gartner sehen im Vergleich positiver aus. Demnach ging der Absatz von Mobiltelefonen auf dem Weltmarkt im ersten Quartal 2009 nur um 8,6 Prozent zurück. Nach Gartners Rechnung wurden in diesem Zeitraum insgesamt 269,1 Millionen Mobiltelefone verkauft, IDC hat 244,8 Millionen abgesetzte Geräte ermittelt.

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Bei der Platzierung der fünf größten Handyfirmen unterscheiden sich die Ergebnisse der beiden Marktforscher kaum. Die Marktführerschaft hat weiterhin Nokia inne, dem auf dem zweiten Rang Samsung mit erheblichem Abstand folgt. Auch zwischen dem zweiten und dritten Rang prangt eine große Lücke, während die Plätze drei bis fünf dichter beieinanderliegen. Auf Rang drei residiert LG, dem Motorola auf dem vierten Platz folgt. Den letzten Platz nimmt Sony Ericsson ein.

Die Marktforscher von IDC kommen zu folgenden Ergebnissen für die einzelnen Hersteller: Nokia erreichte mit 93,2 Millionen verkauften Geräten einen Marktanteil von 38,1 Prozent, im Jahr zuvor lag der Marktanteil noch bei 39,7 Prozent. Die geringsten Einbußen verbuchte Samsung, das 18,8 Prozent Marktanteil erreichte und 45,9 Millionen Geräte verkaufte. 22,6 Millionen Handys wurden von LG abgesetzt, was einem Marktanteil von 9,2 Prozent entspricht.

Motorola ist mit 14,7 Millionen Geräten und einem Marktanteil von 6 Prozent nur ganz knapp vor Sony Ericsson. Das erreichte einen Marktanteil von 5,9 Prozent und setzte 14,5 Millionen Geräte ab. Bei den Verkaufszahlen von Motorola und Sony Ericsson zeigen sich dann auch die deutlichsten Unterschiede der beiden Marktforscher. Bei IDC konnte sich Motorola nur ganz knapp einen vierten Rang sichern, während Gartner für Motorola einen deutlicheren Vorsprung vor Sony Ericsson sieht: 14,5 Millionen Kunden kauften Mobiltelefone von Sony Ericsson, was dem Hersteller einen Marktanteil von 5,4 Prozent verschafft. Mit einem Marktanteil von 6,2 Prozent residiert Motorola darüber auf dem vierten Rang und blickt auf 16,6 Millionen verkaufte Handys zurück.

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LG hat nach Gartner-Prognosen einen Marktanteil von 9,9 Prozent erreicht, indem 25,6 Millionen Mobiltelefone verkauft wurden. Damit liegt LG auf dem dritten Platz hinter Samsung. Der Zweitplatzierte kam auf 51,4 Millionen verkaufte Mobiltelefone, was einem Marktanteil von 19,1 Prozent entspricht. Branchenführer Nokia erreichte einen Marktanteil von 36,2 Prozent durch den Verkauf von 93,4 Millionen Handys. Im Vorjahr lag der Marktanteil bei 39,1 Prozent.

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