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Spieletest: Tunnel Rats 1968 - der Uwe-Boll-Shooter

In den Tunnels kommt der Spieler am besten voran, indem er mit der Taschenlampe ein paar Meter im Voraus ableuchtet und sich dann im Dunklen vorwärtsbewegt - so lässt sich die Gefahr minimieren, dass Feinde vorzeitig aufmerksam werden. Allerdings muss der Spieler dabei höllisch auf die Fallen achten: Das sind dünne, über den Gang gespannte Drähte, befestigt etwa an einer Handgranate, oder gut getarnte Bodenplatten. Beide lassen sich meist ohne größere Probleme entschärfen - bei Drahtfallen mithilfe einer Laufleiste, an der man im richtigen Moment eine Maustaste drücken muss.

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Falls das doch mal schiefgeht und der Spieler stirbt: Tunnel Rats 1968 bietet keine manuelle Speicheroption, sondern legt automatisch ein einzelnes Savegame an. Im Todesfall muss der Spieler von dort aus neu starten - was auf Dauer enorm stört, weil die Speicherpunkte selten sind und oft an ungeschickt gewählten Stellen liegen.

In den Wäldern lauern ebenfalls sowohl Stolperfallen als auch getarnte Fallgruben, die sich dort genauso wie unter Tage entschärfen lassen. Eine weitere Herausforderung ist die Orientierung: Es gibt keine Übersichtskarte, stattdessen muss sich der Spieler in den linearen Levels entscheiden, welcher von drei oder vier Trampelpfaden der richtige sein könnte - meist führen alle weiter.

Sowohl in Stollen als auch in den Wäldern stehen Schießereien auf der Tagesordnung. Dieses Kernelement eines Ego-Shooters ist die wohl größte Schwäche von Tunnel Rats 1968. Selbst auf schnellen Rechnern springt die Bildwiederholrate, sobald Gegner auftauchen oder sich gar bewegen, und macht es übermäßig schwer, die feindlichen Vietcong ins Fadenkreuz zu nehmen. Das wird noch dadurch verschlimmert, dass das M-16 und die anderen Waffen beim Schießen stark nach oben ziehen. Ergebnis: Manchmal erledigt ein auf gut Glück abgegebener Treffer den Feind, manchmal zeigen aber selbst in Ruhe abgegebene Kugeln keine Wirkung, sondern scheinen irgendwo im Nirgendwo zu landen.

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niabot 21. Mai 2009

Wozu denn? Das Fazit und der Text selbst sind doch wohl Wertung genug. Als objektiv kann...

OxKing 21. Mai 2009

Waren die U.S. Soldaten 1968 alle schon so gut über Funk mit ihrer Operationsbasis...

Flow77 21. Mai 2009

Er kann backen, aber sein Brot schmeckt nach Pups.

kikimi 21. Mai 2009

Jepp. Ich habs anfangs so gelöst, dass ich mich an die Wand gelehnt habe, weil da hat...

zomg. 21. Mai 2009

10 millionen ... um mal ein paar filme mit budget von bis zu 10 millionen zu nennen...


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