AMD-Treiber Catalyst 9.5 mit verbessertem Videokonverter
Wenig Mehrleistung bei Spielen, aber etliche Bugfixes
Mit der Mai-Ausgabe seiner Windows-Grafiktreiber für ATI- und AMD-Karten hat sich AMD auf die Beseitigung von Fehlern konzentriert. Das betrifft vor allem den eingebauten Videokonverter, der auf der GPU rechnet, und einen recht alten Bug in den Stromsparmechanismen.
Der Catalyst 9.5 ist nach einigen Vorabveröffentlichungen nun in einer endgültigen Version erschienen. Im selben Downloadpaket steckt ein WHQL-zertifizierter Treiber für Windows Vista und Windows 7, einen separaten Catalyst 9.5 für XP gibt es aber ebenfalls.
In den kurz nach Bereitstellung veröffentlichen Release Notes, deren Deckblatt noch die Bemerkung "Draft" trägt, erwähnt AMD, dass "zahlreiche Probleme" mit dem Avivo-Video-Converter behoben wurden, sagt aber nicht, welche das sind. Das Programm, das Videos mit Hilfe der GPU konvertiert, tat sich bisher vor allem durch Inkompatibilitäten mit verschiedenen Containerformaten und schwankende Rechenleistung hervor. Diese skalierte nicht immer mit der Leistung des Grafikprozessors.
Ein weiterer Fehler, der Besitzer von Multi-GPU-Karten schon lange plagt, wurde nun auch behoben. Bei den X2-Karten lief die zweite GPU öfter mit vollem Takt, auch wenn keine 3D-Anwendung ausgeführt wurde. Dieses in Foren als "PowerPlay-Bug" bezeichnete Verhalten soll nun behoben sein.
Für die vor kurzem erst erschienene Radeon HD 4770, AMDs erste Grafikkarte mit einer GPU aus 40-Nanometer-Strukturen, bietet der Catalyst 9.5 nun als erster WHQL-Treiber Unterstützung. Bisher lieferten die Anbieter der Karten Betatreiber auf CDs mit, die aber auch im Kurztest der Grafikkarte schon problemlos funktionierten.
Bei den üblichen Leistungssteigerungen für bestimmte Spiele nennt AMD für den neuen Treiber nur drei Titel. So sollen "Company of Heroes" und "BattleForge" mit einer oder zwei GPUs jeweils 10 Prozent mehr Bilder pro Sekunde liefern. Kein Spiel im eigentlichen Sinne ist das Demo "Unigine Tropics", das AMD gerne auf Presseveranstaltungen vorführt. Mit aktiviertem Anti-Aliasing soll es nun 11 Prozent schneller laufen.
Neben den aktuellen Modellen unterstützt Catalyst 9.5 auch die älteren AMD-Karten bis zu den Serien Radeon 3000 und 2000. Nachdem AMD den Rhythmus, in dem die Grafiktreiber erscheinen, mit der letzten Version umgestellt hat, werden noch ältere Karten erst wieder mit dem nächsten Catalyst-Treiber unterstützt, der im Juni 2009 erscheint.
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das passiert wenn du sowas mit dem Handy schreibst ^^ auf jedenfall ist das Problem nicht...
Seit dem 9.4er wird X-Server 1.6.X unterstützt. Es gibt aktuell eher Probleme mit dem...
... da bin ich mal gespannt. musste bisher bei jeder version wieder zurück zur 9.1, da...
... den Treiber endlich richtig zu bennnen. Cataclysm wäre passender.