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OCZ: MLC-SSD erreicht 200 MByte/s beim Schreiben

Summit Series mit 60, 120 und 250 GByte. Für die SATA-Schnittstelle bietet OCZ drei besonders schnelle SSDs an. Sie sollen sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen von Daten 200 MByte/s erreichen. OCZ verbaut in den neuen SSDs der Summit-Serie MLC-Flashspeicher.
/ Andreas Sebayang
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OCZ hat drei neue SSDs mit dem Namen Summit Series im Angebot, die besonders schnell Daten schreiben können. Im Unterschied zur Vertex EX SSD mit SLC-Flash, die OCZ vor allem für Unternehmenskunden vorsieht, schafft die Summit SSD laut OCZ nicht nur beim sequenziellen Schreiben, sondern auch beim typischen Schreiben 200 MByte/s. Die SLC-SSD bricht hier auf 100 MByte/s ein. Diese Werte erreichen aber nur Summit-Modelle mit einer Kapazität von 120 und 250 GByte. Das 60-GByte-Modell schafft nur 120 bis 125 MByte/s.

Zum Puffern der Daten verbaut OCZ 128 MByte Cache auf der SSD. Das ist mehr als Festplattenhersteller derzeit verbauen. Platter-basierte Speichermedien im Handel haben bis zu 64 MByte Cache.

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Beim Lesen sind alle drei Modelle gleichwertig. Sie sollen die Daten mit bis zu 220 MByte/s über die SATA-3Gb-Schnittstelle bewegen können.

Die OCZ-SSDs werden im 2,5-Zoll-Formfaktor produziert. Sie sind mit 9,3 mm minimal flacher als normale Notebooklaufwerke, die meist 9,5 mm hoch sind. Die SSDs wiegen 77 g. Die Leistungsaufnahme gibt OCZ mit 0,5 Watt im Ruhemodus und 2 Watt bei Aktivität an. Die Betriebstemperatur der SSDs darf zwischen 0 und 70° Celsius liegen. Die durchschnittliche Zeit, die über die gesamte Serie zwischen zwei Ausfällen liegt (MTBF), soll bei 1,5 Millionen Stunden liegen. OCZ warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor einer Defragmentierung des Datenträgers. Diese kann die Lebenszeit verkürzen. Die SSDs sind eigentlich größer und entsprechen Festplatten mit 64, 128 und 256 GByte Speicher. Ein Teil des Speichers wird allerdings für die Wear-Leveling-Algorithmen genutzt, um die SSD vor einem verfrühten Ausfall zu bewahren.

Preise und Verfügbarkeit gibt OCZ nicht an. Die 60- und 120-GByte-Modelle tauchen aber schon in den Preislisten der Händler auf. Das 60-GByte-Modell ist mit etwa 250 Euro gelistet. Für das 120-GByte-Modell müssen 340 bis 400 Euro bezahlt werden.


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