Vodafone legt bei mobilen Datendiensten zu

Konzern macht in Deutschland aber weniger Gewinn und Umsatz

Vodafone Deutschland hat im letzten Geschäftsjahr zwar über eine Million Mobilfunkkunden gewonnen, Umsatz und EBITDA-Gewinn zeigten aber einen leichten Rückgang. Der Gesamtkonzern machte einen Nettogewinn von 7,55 Milliarden Euro.

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Der Mobilfunk- und Festnetzbetreiber Vodafone Deutschland hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen leichten Rückgang bei Gewinn und Umsatz verzeichnet. Der Umsatz sank um über 3 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro. Das EBITDA ging um 2,7 Prozent auf 3,67 Milliarden Euro zurück.

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Die Zahl der Mobilfunkkunden konnte um 1,05 Millionen auf 35,47 Millionen gesteigert werden. "Sehr positiv entwickelten sich insbesondere die Bereiche mobile Datendienste und DSL", erklärte das Unternehmen.

Zum 1. August 2009 wird die bisherige Festnetzmarke Arcor verschwinden. "Aus Vodafone alt und Arcor alt wird das neue Unternehmen Vodafone", so Landeschef Friedrich Joussen. Im vierten Quartal seien insgesamt 180.000 neue DSL-Kunden hinzugekommen. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten sei "weiter ein Wachstumsmotor für die Zukunft", meint Joussen. Im Gesamtjahr stieg der Umsatz hier um 21 Prozent auf rund 960 Millionen Euro.

Der britische Mutterkonzern hat im vergangenen Geschäftsjahr 2008/2009 ein höheres EBITDA-Ergebnis erzielt. Das EBITDA betrug 14,5 Milliarden britische Pfund (16,4 Milliarden Euro). Damit wurden die Erwartungen der Analysten erfüllt. Im Geschäftsjahr 2007/2008 lag das EBITDA bei 13,2 Milliarden Pfund (15 Milliarden Euro).

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Der Umsatz des Gesamtkonzerns stieg in den zwölf Monaten bis März 2009 um 16 Prozent auf 41,02 Milliarden Pfund (46,5 Milliarden Euro). Der Nettogewinn fiel von 6,66 Milliarden Pfund (7,55 Milliarden Euro) auf 3,08 Milliarden Pfund (3,5 Milliarden Euro), weil die Konzernführung Abschreibungen in Höhe von 5,9 Milliarden Pfund (6,7 Milliarden Euro) auf Aktivitäten besonders in Spanien, aber auch in der Türkei und Ghana vornahm.

"Das Ergebnis zeigt die Wirkung der frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen, mit denen wir auf die gegenwärtige wirtschaftliche Lage reagiert haben, und die Vorteile durch die geografische Vielfalt unserer Aktivitäten", erklärte Konzernchef Vittorio Colao. Mit Zukäufen in den letzten zwei Jahren in der Türkei, Indien und Ghana hatte der Konzern sich noch stärker in sogenannten Wachstumsmärkten engagiert.

Im November 2008 hatte Vodafone Einsparungen in Höhe von 1 Milliarde Pfund (1,13 Milliarden Euro) angekündigt. Die Umsetzung des Sparkurses, mit der Vodafone vor dem eigenen Zeitplan liege, soll nun noch beschleunigt werden, gab Colao weiter bekannt.

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