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Nvidias CEO kritisiert Intels Atom-Preise

Einzelne Atom-CPU soll doppelt so teuer wie Bundle mit Chipsatz sein

In einem Interview hat Nvidias CEO Jen-Hsun Huang Intels Preispolitik für die Atom-Prozessoren und die zugehörigen Chipsätze als unfair bezeichnet. Um Nvidia aus dem Markt zu drängen, soll Intel ein Paket aus Atom-CPU und Chipsatz weit billiger verkaufen als die einzelne CPU.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte Huang, Intel würde eine einzelne Atom-CPU für 45 US-Dollar verkaufen, das Bundle aus Prozessor und Chipsatz aber für 25 US-Dollar. "Das erscheint ziemlich unfair. Wir müssten eigentlich in diesem Markt konkurrenzfähig sein und ihn bedienen können." Nvidia hat selbst mit dem Geforce 9400 einen zum Atom passenden Chipsatz, der aber bis auf wenige Ausnahmen vom Markt bisher nur zögerlich angenommen wird.

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Die Behauptungen des Nvidia-Mitbegründers lassen sich nicht unmittelbar überprüfen. Zwar steht der bei Netbooks am häufigsten verbaute Atom-Prozessor, das Modell N270 mit 1,6 GHz, für PC-Hersteller bei Abnahme von mindestens Tausend Stück mit 44 US-Dollar in der aktuellen Intel-Preisliste (PDF). Öffentlich nennt Intel die Preise für seine Chipsätze jedoch nicht, ebenso werden die Kosten für Bundles aus Prozessor und CPU nicht bekanntgemacht. Intel bietet zudem nicht erst seit dem Atom solche Bundles an.

Ein Intel-Sprecher widersprach Huangs Einschätzung laut Reuters auch umgehend: "Wir betreiben fairen Wettbewerb. Wir zwingen PC-Herstellern keine Bundles auf, und unsere Kunden können den Atom einzeln oder als Teil des Bundles kaufen. Wenn man das Bundle kaufen will, gibt es natürlich bessere Preise."

Nvidias Vorwürfe zielen offenbar auf einen Teil der Entscheidung der EU ab, die von Intel wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens eine Strafe von 1,06 Milliarden Euro fordert. In der Begründung gibt die EU unter anderem an, Intel habe Chips unter den Herstellkosten verkauft.

Rechtlich vorgehen will Nvidia gegen Intels Atompolitik bisher noch nicht. Die beiden Unternehmen befinden sich ohnehin bereits in einem Rechtsstreit, weil Intel Nvidia vorwirft, keine Lizenz für die Herstellung von Chipsätzen für Prozessoren mit integriertem Speichercontroller zu besitzen. Folglich gibt es von Nvidia bisher auch noch keinen Chipsatz für den Core i7, dessen Speichercontroller in der CPU sitzt. Auch die nächste Atom-Generation "Moorestown" ist so ausgestattet.


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coconut antwort 20. Mai 2009

Hast du schon mal ein Netbook mit Akku und Intelchipsatz genutzt? Ein Grund wieso man...

hoffentlich 20. Mai 2009

gehn die preise von ionmainboards runter ^^

Rolle 19. Mai 2009

Ein Intel-Sprecher [...]: "Wir betreiben fairen Wettbewerb[...]". BRUAHAHAHA Ist schon...

Flake 19. Mai 2009

und am wirtschafstlichen wäre es gar, direkt den Intelchipsatz zu nehmen, und komplett...

titrat 19. Mai 2009

bitte gut zuhören! Das ist ganz klar der Versuch Intels, echten Wettbewerb auszuschlie...



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