Abo
  • IT-Karriere:

Staatsanwaltschaft kritisiert Telekom-Chef Obermann

Konzernchef lässt bei Ermittlungen viele Fragen unbeantwortet

Die Staatsanwaltschaft kritisiert Telekom-Konzernchef Obermann wegen seiner Rolle in der Bespitzelungsaffäre. Obermann habe entgegen seinen Beteuerungen nicht genug für die Aufklärung des Skandals geleistet, heißt es in Ermittlungsakten. Bei der internen Untersuchung seien viele Fragen unbeantwortet geblieben.

Artikel veröffentlicht am ,

In der Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom kritisiert die Staatsanwaltschaft die Rolle von Konzernchef René Obermann. Die interne Untersuchung des Skandals sei trotz Beteuerungen Obermanns unvollständig geblieben, berichtet das Handelsblatt aus Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft. Wichtige Aspekte seien ungeklärt.

Stellenmarkt
  1. THE BRETTINGHAMS GmbH, Berlin
  2. Karl Simon GmbH & Co. KG, Aichhalden

Das Bundeskriminalamt (BKA) ermittelt seit fast einem Jahr für die Staatsanwaltschaft Bonn. Die Telekom soll in den Jahren 2005 und 2006 unliebsame Journalisten und ihre Verbindungen zu Konzernaufsichtsräten illegal bespitzelt haben. Nach Medienberichten sollen neben Handyverbindungen und E-Mails auch Bankdaten ausgespäht worden sein. Der Vorwurf lautet auf Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses sowie des Datenschutzgesetzes. Bei einer Durchsuchung in der Zentrale der Telekom in Bonn hatte die Staatsanwaltschaft im Mai 2008 auch das Büro von Obermann durchsuchen lassen.

Obermann soll im Sommer 2007 von einem Sicherheitsbeamten von der illegalen Auswertung von Verbindungsdaten von Mobiltelefonen erfahren haben. Erst im November 2007 wurde Obermann Konzernchef. Drahtzieher der Spitzelei soll Klaus-Dieter Trzeschan sein, Leiter einer kleinen Ermittlergruppe in der Sparte Konzernsicherheit der Telekom. Obermann leitete zwar eine konzerninterne Untersuchung ein, die für Trzeschan aber mit der geringstmöglichen Strafe, einem Verweis, endete. Erst als im Frühjahr 2008 eine Detektei, mit der Trzeschan gearbeitet haben soll, versuchte, die Telekom zu erpressen, sei Obermann wieder aktiv geworden und habe sich an die Staatsanwaltschaft gewandt.

Trzeschan weigert sich bis heute, wichtige Fragen zu beantworten, so die Zeitung weiter. Belastet hat er jedoch den ehemaligen Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel sowie Obermanns Vorgänger als Telekom-Chef, Kai-Uwe Ricke.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. mit TV-, Netzwerk- und Kameraangeboten)
  2. (aktuell u. a. Haushaltsgeräte)
  3. 49,90€ (Bestpreis!)
  4. 87,90€ + Versand

W. P. 19. Mai 2009

Schmneist den Konzernchef raus. Sonst wird das nichts. Und mit Schäuble in einer...

Jüngstes Gerücht 19. Mai 2009

Falsche Zeit - falscher Ort.


Folgen Sie uns
       


OnePlus 7 Pro - Test

Das Oneplus 7 Pro hat uns im Test mit seiner guten Dreifachkamera, dem großen Display und einer gelungenen Mischung aus hochwertiger Hardware und gut laufender Software überzeugt.

OnePlus 7 Pro - Test Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Webbrowser: Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking
      Webbrowser
      Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking

      Die großen Browserhersteller Apple, Google und Mozilla versprechen ihren Nutzern Techniken, die das Tracking im Netz erschweren sollen. Doch das stärkt Werbemonopole im Netz und die Methoden verhindern das Tracking nicht.
      Eine Analyse von Sebastian Grüner

      1. Europawahlen Bundeszentrale will Wahl-O-Mat nachbessern
      2. Werbenetzwerke Weitere DSGVO-Untersuchung gegen Google gestartet
      3. WLAN-Tracking Ab Juli 2019 will Londons U-Bahn Smartphones verfolgen

        •  /