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Nagios-Chefentwickler enttäuscht über Fork

Ethan Galstad beklagt beidseitiges Kommunikationsproblem. Nagios-Hauptentwickler Ethan Galstad hat sich in einem Blogeintrag enttäuscht über den kürzlich entstandenen Fork der freien Serverüberwachung geäußert. Die Entwickler hätten ihm diesen Fork nicht angekündigt. Dennoch hält er den Fork für "eines der besten Dinge, die Nagios je passiert sind."
/ Julius Stiebert
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Zu dem Icinga getauften Fork kam es unter anderem, da eine Reihe von Entwicklern die schlechte Kommunikation beim Nagios-Projekt bemängelte. Der Nagios-Kern wird von einem einzigen Programmierer entwickelt und allzu oft sei es vorgekommen, dass Patches nicht aufgenommen worden seien.

Nagios-Gründer und -Hauptentwickler Ethan Galstad bemängelt nun seinerseits(öffnet im neuen Fenster) , dass zuvor nicht mit ihm über einen möglichen Fork gesprochen wurde. Dies sei aber der einzige Weg, um die Notwendigkeit eines Forks festzustellen. Missverständnisse innerhalb der Community hätten durch bessere Kommunikation von beiden Seiten(öffnet im neuen Fenster) vermieden werden können.

Die Langzeitfolgen des Forks könne er nicht absehen, schreibt Galstad. Er fühle sich nun motiviert und es könne passieren, dass die Nagios-Entwicklung in nächster Zeit viele Innovationen hervorbringe.

Galstad verteidigt außerdem die Markenrechtsbestimmungen(öffnet im neuen Fenster) von Nagios. Sie schützten Nagios und die Community und würden auch in Zukunft aufrechterhalten. Das bedeutet, dass niemand ohne Erlaubnis den Namen Nagios kommerziell verwenden darf. Dies war ebenfalls ein Kritikpunkt der am Nagios-Fork beteiligten Communitymitglieder.


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