Nvidia könnte auf Kosten für defekte GPUs sitzenbleiben

Rechtsstreit mit Versicherung in den USA

US-Meldungen zufolge streitet sich Nvidias Versicherung in den USA mit dem Chiphersteller vor Gericht. Die Versicherung wirft Nvidia vor, bei den Reparaturen von Notebooks mit defekten Grafikprozessoren nicht immer alle Informationen klar und rechtzeitig übermittelt zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,

Der schottische Journalist Mike Magee berichtet bei TG Daily über die Auseinandersetzungen zwischen Nvidia und der Versicherung "National Union Fire Insurance Company" (NUFI). Demnach soll die Versicherung bei einem kalifornischen Gericht Klage erhoben haben. Aus dem Bericht geht jedoch nicht hervor, ob die NUFI eine Schadensersatzklage eingereicht hat, oder ob es sich um das US-Äquivalent eines Feststellungsverfahrens handelt.

Magee zitiert jedoch Passagen aus der Eingabe der NUFI, aus denen hervorgeht, dass Nvidia sich bei den Verhandlungen mit Notebookherstellern geweigert haben soll, die Versicherung mit einzubeziehen. Anfang Juli 2008 hatte Nvidia Probleme mit einigen GPUs für Notebooks eingeräumt und den Notebookherstellern einen Austausch der Chips angeboten. Dafür bildete das Unternehmen Rückstellungen von 150 bis 200 Millionen US-Dollar. Ein genereller Rückruf erfolgte jedoch nicht, wie Nvidia in der Folge klar betonte.

Dem aktuellen Bericht zufolge soll Nvidia seiner Versicherung zwischen August 2008 und Januar 2009 mehrere Verträge über eine gütliche Einigung mit Notebookherstellern vorgelegt haben. Dell beispielsweise soll dabei von Nvidia 10 Millionen US-Dollar erhalten haben. Dass Dell bei Nvidia Ansprüche angemeldet hatte, erfuhr die NUFI laut Magee bereits am 6. August 2008, über die Einigung wurde die Versicherung dann am 30. Januar 2009 informiert.

Diese Angaben reichen der NUFI aber offenbar nicht aus. Die Versicherung soll nun von Nvidia genaue Daten über diese Vereinbarung verlangen, unter anderem die Modellnamen und Anzahl der betroffenen Notebooks sowie deren Reparaturverlauf.

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