Cluster-Dateisystem GlusterFS 2.0 erschienen
GlusterFS nutzt existierende Dateisysteme wie Ext3 oder XFS, um die Daten zu speichern. Mittels GlusterFS lassen sich dann verschiedene Server zu einem Cluster zusammenschließen. GlusterFS selbst liegt dabei nicht als Kernel-Modul vor, sondern wird als Fuse-Modul im Userspace eingebunden. Damit läuft es nicht nur unter verschiedenen Unix-Systemen, sondern soll vor allem bei einem Absturz den Kernel verschonen.
Das System selbst ist modular aufgebaut, so dass sich die benötigten Funktionen einfach nachrüsten lassen. Dabei verzichtet GlusterFS auf das klassische fsck und überprüft das Dateisystem stattdessen im Hintergrund, soll mit mehreren PByte Daten zurechtkommen, unterstützt automatische Replikation und weitere Funktionen(öffnet im neuen Fenster) wie den Zugriff auf die Daten per SCP.
Version 2.0(öffnet im neuen Fenster) der Software bietet eine Hochverfügbarkeitsoption, unterstützt Non-Blocking-Socket-Verbindungen zwischen Client und Server und verwendet ein neues Protokoll, das die Leistung steigern soll.
Das unter der GPLv3 verfügbare GlusterFS-Fuse-Modul steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Die Entwickler bieten kommerziellen Support.
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