Microsoft-Manager rät Unternehmen von Vista-Einführung ab
Windows 7 wird das bessere Vista. Das versicherte Microsoft-Vizepräsident Bill Veghte vergangene Woche den Zuhörern seiner Präsentation auf der TechEd-Konferenz. Unternehmen, die gegenwärtig die Vista-Einführung vorbereiten, riet Veghte dazu, gleich auf Windows 7 zu setzen.
"Wenn Sie gerade erst mit den Vista-Tests angefangen haben, würde ich angesichts der Qualität des Release Candidate [von Windows 7] von vorn anfangen und die Tests mit dem Release Candidate machen" , sagte Bill Veghte laut Computerworld(öffnet im neuen Fenster) .
Viele Unternehmen haben bisher an Windows XP festgehalten. Sie scheuten das Risiko, auf das oft als inkompatibel und langsam kritisierte Vista umzusteigen. Mit dem angekündigten Ende des Business-Supports für XP bleibt ihnen jedoch kaum eine Wahl. Sie müssen auf ein neues Betriebssystem umsteigen. Das wird in der Regel wieder ein Microsoft-Betriebssystem sein.
Gerade in großen Unternehmen mit tausenden unterschiedlichen Applikationen erfordert ein solcher Umstieg eine gründliche Planung und aufwendige Tests. Die Vorbereitungen für den Betriebssystemwechsel können da schon einmal ein Jahr oder länger dauern. Und üblicherweise wird auch erst dann umgestellt, wenn mit einem ersten Servicepack die gröbsten Schnitzer durch den Hersteller beseitigt wurden.
Ob wohl die Unternehmen von Bill Veghtes Rat, doch mit der Vorabversion des kommenden Microsoft-Betriebssystems von vorn mit Testen anzufangen, begeistert sein werden? Lieber als ein besseres Vista hätten viele von ihnen ein besseres XP. Mit dem angekündigten XP-Modus für Windows 7 scheint ihnen Microsoft damit zumindest auf dem Papier entgegenkommen zu wollen. [von Robert A. Gehring]
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