EU will europaweite Satellitenmobilfunkdienste bis 2011

EU-Kommission lässt Inmarsat Ventures und Solaris Mobile zu

Inmarsat Ventures und Solaris Mobile haben die Lizenz erhalten, europaweit Satellitenmobilfunk und schnelles Internet im S-Band anzubieten. In spätestens 24 Monaten soll es losgehen, so EU-Kommissarin Viviane Reding.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Europäische Kommission hat die beiden Betreiber Inmarsat Ventures und Solaris Mobile für die Bereitstellung europaweiter Satellitenmobilfunkdienste ausgewählt. Die Firmen wollen europaweit "Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge" und Mobilfunk anbieten, gab die EU-Kommission bekannt. Angaben zu den im Frequenzband von 2,00 GHz, dem sogenannten S-Band, möglichen Datenübertragungsraten wurden nicht gemacht. Dieses ist exklusiv für satellitengestützte und terrestrische mobile Dienste reserviert.

Stellenmarkt
  1. Leiter (m/w/d) IT
    FRÄNKISCHE Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, Königsberg
  2. Berater als Projektleiter (m/w/d) Software
    wiko Bausoftware GmbH, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

Die Genehmigung auf nationaler Ebene soll, so die für die Telekommunikationspolitik zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding, bereits in der zweiten Jahreshälfte 2009 erfolgen. Der kommerzielle Dienstbetrieb müsse innerhalb von maximal 24 Monaten aufgenommen werden.

Satellitenmobilfunkdienste würden den Bürgern Europas, insbesondere in ländlichen und weniger dicht besiedelten Gebieten, den Zugang zu neuen Kommunikationsdiensten eröffnen, sagte Reding. "Sie bergen ein gewaltiges Potenzial. Nun wird der europäische Markt für Satellitenmobilfunkdienste Realität. Ich appelliere an die Mitgliedstaaten, unverzüglich alle nötigen weiteren Maßnahmen zu treffen, um eine rasche und reibungslose Aufnahme dieser Dienste zu gewährleisten."

Der Satellitenbetreiber Inmarsat hat nach eigenem Bekunden die Zulassung für 30 MHz (2x15MHz) im S-Band erhalten und will über seine S-Band-Satelliten, die unter der Marke EuropaSat laufen, Telekommunikationsdienste in allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union und östlich bis nach Moskau und Ankara anbieten.

Die in Dublin ansässige Solaris Mobile, ein Joint Venture der französischen Eutelsat und SES Astra aus Luxemburg, wurde 2008 gegründet. Das S-Band ist unmittelbar neben den UMTS-Frequenzen angesiedelt. Solaris-Chef Steve Maine sagte, dass sich das Unternehmen in Gesprächen mit Mobilfunkanbietern und anderen Unternehmen über mögliche Partnerschaften befände.

Das im August 2008 von der Kommission eingeleitete erste EU-Auswahlverfahren für Betreiber europaweiter Satellitenmobilfunkdienste kommt mit der Auswahl der beiden Betreiber zum Abschluss. Inmarsat Ventures und Solaris Mobile müssen die Genehmigung erhalten, ihre Satellitensysteme in ganz Europa für eine Dauer von 18 Jahren zu nutzen. Der Betrieb von Satellitensystemen erfordere hohe Anfangsinvestitionen, die sich oftmals auf mehrere hundert Millionen Euro belaufen, führte Reding aus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
DSGVO
Amazon bekommt 746 Millionen Euro Datenschutz-Strafe

Die Strafe gegen Amazon ist die wohl größte jemals von einer europäischen Datenschutzbehörde verhängte Summe. Die Kläger freuen sich.

DSGVO: Amazon bekommt 746 Millionen Euro Datenschutz-Strafe
Artikel
  1. Blue Origin: Bezos-Beschwerde zu Mondlandefähre abgelehnt
    Blue Origin
    Bezos-Beschwerde zu Mondlandefähre abgelehnt

    Damit Blue Origin doch noch den Auftrag für eine Mondlandefähre bekommt, hat Jeff Bezos Geld geboten und sich offiziell beschwert. Es half nichts.

  2. Black Widow: Scarlett Johansson verklagt Disney
    Black Widow
    Scarlett Johansson verklagt Disney

    Scarlett Johansson hat wegen des Veröffentlichungsmodells von Black Widow Klage eingereicht. Disney nennt das Verhalten "herzlos".

  3. Luftsicherheit: Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint
    Luftsicherheit
    Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint

    Ein Jugendlicher hat ein Foto einer Waffe per Apples Airdrop an mehrere Flugpassagiere gesendet. Das Flugzeug wurde daraufhin evakuiert.

Zail 15. Jun 2009

oder so... genau. Immer alles verteufeln. Könnte es vielleicht sein, dass es für manche...

schwachsinn 16. Mai 2009

Sowas muss global sein. nicht für europa. sonnst hat das sat tel keinen wirklichen sinn.



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Viewsonic XG270QG (WQHD, 165 Hz) 549,99€ • Mega-Marken-Sparen bei MediaMarkt (u. a. Razer) • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Gigabyte X570 AORUS Master 278,98€ + 30€ Cashback • Alternate (u. a. AKRacing Core EX-Wide SE 248,99€) • MMOGA (u. a. Fallout 4 GOTY 9,99€) [Werbung]
    •  /