Abo
  • Services:

CDU will Google Books stoppen

Union: Google will Kasse machen und Wissensmonopol aufbauen

Der Justiziar der Unionsfraktion, Günter Krings, hat den US-Konzern Google wegen des Dienstes "Google Books" angegriffen. "Google missachtet das Urheberrecht, um langfristig Kasse zu machen und ein weltweites Wissensmonopol aufzubauen", so Krings wörtlich.

Artikel veröffentlicht am ,

Der christdemokratische Rechts- und Medienexperte Günter Krings will den Dienst "Google Books" stoppen. Das geht aus einer Stellungnahme hervor, die Krings zusammen mit seinem Fraktionskollegen Wolfgang Börnsen veröffentlicht hat. Google wolle mit "Google Books" Bücher "unter Missachtung der Autorenrechte kostenlos ins Internet" stellen. Die Einspruchsfrist dagegen sei nun auf Druck der deutschen Verlage auf den 4. September 2009 verlängert worden. "Diesen erweiterten Zeitraum sollten wir dazu nutzen, um Google von seinem Projekt abzubringen", so der Unionspolitiker weiter.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Ende November 2008 hatte sich Google gegen Zahlung von 125 Millionen US-Dollar mit den US-Verbänden Authors Guild und der Association of American Publishers (AAP) auf die Nutzung der kompletten Buchbestände der größten US-amerikanischen Bibliotheken geeinigt, die der Internetkonzern gescannt hatte. Google kann so Millionen Titel über Google Books zugänglich machen. Die Vereinbarung hatte einen mehrjährigen Streit zwischen Google und den US-Rechteinhabern beendet.

Die deutschen Verlage und Autoren stören sich daran, dass Googles Vereinbarung mit US-Autoren und Verlagen auch für ausländische, und somit auch für deutsche Autoren und Verlage, gelten soll. Unter den circa 7 Millionen Büchern, die von dem Vergleich erfasst werden, seien auch zehntausende deutschsprachige Buchtitel, so der Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Die Urheber als Eigentümer geistigen Schaffens würden so partiell enteignet, um anschließend hilflos mit ansehen zu müssen, wie ihr geistiges Eigentum von Dritten gewinnbringend vermarktet werde, kritisiert Krings. "Europa muss jetzt mit einer Stimme sprechen und die Eigentumsrechte seiner Autoren verteidigen". Im Medienministerrat der Europäischen Union sei ein gemeinsames Vorgehen auf Zustimmung gestoßen. Statt Google Books müssten offenere und urheberfreundliche Modelle digitaler Bibliotheken aus dem europäischen Raum weiter vorangebracht werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 25,99€
  3. 19,99€

DerSchwur 27. Mai 2009

... niemals die CDU zu wählen. Eine Partei die so inkompetent in den Bereichen neue...

Wikifan 16. Mai 2009

Stimmt, aber die wählen auch CDU, ohne Geld zu kassieren.

Marvinh 15. Mai 2009

Sicher kenne ich das als Programmierer, das was ich Schreibe ist jederzeit replizierbar...

AchmetTheDead... 15. Mai 2009

Google will CDU stoppen Google CEO Eric Schmidt hat die CDU wegen des Parteiprogrammes...

Himuralibima 15. Mai 2009

Anders kann man das Gejammer der Verlagslobby kaum nennen. Warten wir's ab. Informierte...


Folgen Sie uns
       


Apple Mac Mini (Late 2018) - Test

Apple Mac Mini (Late 2018) ist ein kompaktes System mit Quadcore- oder Hexacore-Chip. Uns gefällt die Anschlussvielfalt mit klassischem USB und Thunderbolt 3, zudem arbeitet der Rechner sparsam und sehr leise. Die Zielgruppe erscheint uns aber klein, da der Mac Mini mindestens 900 Euro, aber nur eine integrierter Grafikeinheit aufweist.

Apple Mac Mini (Late 2018) - Test Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  3. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

    •  /