IDC: Virtualisierung beeinflusst Servermarkt

Marktforscher prophezeien 2009 mehr virtuelle Maschinen als physische Server

Die Marktforscher bei IDC gehen davon aus, dass in Europa noch 2009 10 Prozent mehr virtuelle Maschinen als physische Server ausgeliefert werden. Virtualisierung verändere den Servermarkt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Bereits 2008 seien 26,5 Prozent mehr Systeme mit Virtualisierungstechnik ausgeliefert worden als noch 2007, berichtet IDC. Das entspreche 358.000 Systemen in Westeuropa. Virtualisierung verändere den x86-Servermarkt weiter. So seien 2008 etwa 18 Prozent aller in Europa ausgelieferten Server virtualisiert gewesen. 2007 lag der Anteil noch bei 14,6 Prozent. IDC geht davon aus, dass der Anteil 2010 bei etwa 21 Prozent liegen wird.

2009 soll es dann so weit sein, dass 10 Prozent mehr virtuelle als physische Server ausgeliefert werden. 2013 soll das Verhältnis bei drei zu zwei liegen. IDC geht davon aus, dass der Bedarf an Managementlösungen in Zukunft steigen wird, mit denen sich sowohl virtuelle als auch physische Systeme betreuen lassen.

IDC macht die Finanzkrise mitverantwortlich für den zunehmenden Einsatz von Virtualisierung. Kunden bräuchten Server, müssten aber gleichzeitig die Kosten senken. Das spiegle sich dann auch bei den Serverangeboten wider, die immer mehr auf virtualisierungstaugliche Architekturen setzten.

Für die Studie hat IDC den Servermarkt in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, der Schweiz und Österreich untersucht.

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