Intel eröffnet Software-Store mit Entwicklerunterstützung

Tools und Entwicklerwerkzeuge für kleine Unternehmen

Ab sofort ist das in anderen Ländern bereits gestartete "Intel Business Exchange" (IBX) auch in Deutschland verfügbar. Der Onlineshop richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die Software unkompliziert kaufen wollen. Wenn Entwickler ihre Programme dort vertreiben wollen, können sie von Intel Unterstützung erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,

Intel macht nicht nur Chips, sondern auch Software - allerdings vorwiegend Entwicklerwerkzeuge wie Compiler und Tools. Das bekannteste dürfte der Codeanalysator vTune sein. Das in den USA, China und Indien bereits verfügbare "Intel Business Exchange" (IBX) soll aber nicht nur dazu dienen, diese Anwendungen zu vertreiben. Tatsächlich sind sie im deutschen IBX noch nicht zu finden, sollen aber laut Intel in einigen Wochen dort auftauchen.

Stellenmarkt
  1. Referent (w/m/d) Kommunikationstechnik
    Deutscher Bundestag, Berlin
  2. IT Engineer (d/m/w) Equipment Integration
    OSRAM Opto Semiconductors Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Regensburg
Detailsuche

Mit dem neuen Onlineshop wendet sich Intel an kleine und mittelständische Unternehmen, im IT-Jargon auch SMBs genannt. Diese Firmen orientieren sich beim Softwarekauf laut Intels Marktforschung nicht nur am Preis, sondern benötigen ihre Lizenzen schnell und unkompliziert. Im deutschen IBX können sie die Anwendungen per Kreditkarte kaufen und herunterladen. In anderen Ländern vertreibt Intel auch Boxed-Versionen von Software, in Deutschland ist das bisher nicht der Fall.

Auch die Zahl der Anwendungen ist beschränkt, derzeit gibt es rund 100 Programme im deutschen IBX. Anders als es eigentlich Zielsetzung ist, präsentiert die Webseite derzeit vorrangig Programme für den privaten Einsatz, unter anderem alle aktuellen Versionen der Anwendungen von Cyberlink. Auch deutsche Entwicklungen wie Aviras Anti-Vir und Nero sind noch nicht zu finden, mit diesen beiden Unternehmen hat Intel aber Distributionsverträge abgeschlossen.

Rabatt bis Ende Juni 2009

Diese Abkommen müssen für jedes Land getrennt geregelt werden, in den USA bietet IBX bereits rund 240 Anwendungen, auch die britische Version des Shops kommt auf 220 Programme. 116 Unternehmen wollen ihre Produkte Intel zufolge bei IBX anbieten, aber nur rund 60 haben sie dafür zur Verfügung gestellt. Um die geringe Auswahl etwas zu kompensieren, bietet Intel auf viele Anwendungen einen Rabatt von 10 Prozent an, der bis Ende Juni 2009 gilt.

Softwareschwergewichte wie Adobe und Microsoft fehlen im IBX noch. Intel erklärte Golem.de, dass die Verhandlungen mit diesen Unternehmen besonders schwierig sind, weil es für diese massenhaft vertriebenen Programme auch in einzelnen Ländern viele Distributoren gibt und teilweise auch Exklusivverträge für den Onlinevertrieb.

Neben dem Mittelstand, der bei IBX einkaufen soll, will Intel auch mittelständische Softwareentwickler motivieren, ihre Produkte dort anzubieten. Dafür können Entwickler unter anderem Unterstützung beim Marketing bis hin zu von Intel abgestellten Softwareingenieuren erhalten. Ähnlich funktioniert auch Nvidias Programm "The way it's meant to be played", bei dem Nvidia-Programmierer an Spielen mitentwickeln.

Vor allem Entwickler, die ihre Software weitgehend parallelisieren, damit sie die Mehrkernprozessoren nutzen, will Intel damit unterstützen. Wenn die Anzahl solcher Anwendungen groß genug ist, will Intel auch eine eigene Kategorie in seinem Onlineshop schaffen, in der so optimierte Programme zusammengefasst sind.

Neben Deutschland ist IBX zum 14. Mai 2009 auch in Frankreich und Großbritannien gestartet, bis Ende des Jahres 2009 soll der Store auch in Taiwan, Russland und Südamerika eröffnet werden. Für 2010 sind Angebote in Spanien und Italien geplant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Enuu
Bürgersteig-Parken führt zu Aus von Mini-Autos

Die vierrädrigen Kabinenroller von Enuu werden in Berlin auf Bürgersteigen geparkt, was Ärger verursacht. Nun verschwinden die Elektrofahrzeuge wieder.

Enuu: Bürgersteig-Parken führt zu Aus von Mini-Autos
Artikel
  1. Itanium-CPUs: Intels Itanic ist endgültig gesunken
    Itanium-CPUs
    Intels "Itanic" ist endgültig gesunken

    Die letzten Itanium-CPUs wurden ausgeliefert, die Ära der gefloppten "unsinkbaren" Prozessoren ist damit endgültig zu Ende.

  2. Arbeit: LinkedIn Mitarbeiter dürfen für immer im Homeoffice bleiben
    Arbeit
    LinkedIn Mitarbeiter dürfen für immer im Homeoffice bleiben

    Die meisten der 16.000 LinkedIn-Mitarbeiter dürfen künftig Vollzeit von zu Hause aus arbeiten. Das könnte aber zu Einkommenseinbußen führen.

  3. Berlin: Senat leitet Bußgeldverfahren gegen Gorillas ein
    Berlin
    Senat leitet Bußgeldverfahren gegen Gorillas ein

    Der Lieferdienst Gorillas soll gegen das Arbeitsschutzgesetz verstoßen haben. Die Verstöße wurden an mehreren Standorten gemeldet.


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Samsung Galaxy Vorbesteller-Aktion • Speicherwoche bei Media Markt • Samsung Odyssey G5 (34 Zoll, 165 Hz) 399€ • 15% auf Xiaomi-Technik • McAfee Total Protection ab 15,99€ • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Final Fantasy VII HD Remake PS4 25,64€ [Werbung]
    •  /