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Telefónica wechselt O2-Deutschland-Chef wieder aus

Spanischer Telekomkonzern holt früheren Vodafone-Manager

O2 Deutschland wechselt nach nur knapp zwei Jahren seinen Vorstandsvorsitzenden aus. Sein relativ unbekannter Nachfolger Rene Schuster kommt von einer Londoner Unternehmensberatung.

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Der spanische Konzern Telefónica engagiert nach nicht einmal zwei Jahren erneut einen neuen Landeschef in Deutschland. Jaime Smith geht zurück nach Madrid, wo er als Director für Affiliates und Industrial Alliances für strategische Allianzen zuständig sein soll. Die Versetzung ist aber kein Karriereknick. Smith wird operativ und strategisch für die Zusammenarbeit mit China Unicom, Telecom Italia und Portugal Telecom zuständig sein, mit denen die Telefónica Beteiligungen und Partnerschaften verbindet. Smith wird seine neue Aufgabe ab Anfang Juni 2009 übernehmen.

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Neuer Chef bei Telefónica O2 Deutschland wird Rene Schuster. Er war von 2004 bis 2006 bei Vodafone Global Marketing Director für den Bereich Global Enterprise. Zuvor hatte Schuster die Position des Senior Vice President und General Manager bei Hewlett-Packard inne. Derzeit arbeitet der 47-jährige, in den USA aufgewachsene Deutsche bei der Londoner Unternehmensberatung Wardour Jackson Martin, erfuhr das Handelsblatt.

Der Mutterkonzern Telefónica gab zudem Quartalszahlen bekannt. Durch die Tochterfirmen in Lateinamerika konnte der zweitgrößte Telekommunikationskonzern Europas die Schwäche auf dem Heimatmarkt ausgleichen. Der Überschuss stieg von 1,54 auf 1,69 Milliarden Euro. Damit wurden die Erwartungen der Analysten von 1,66 Milliarden Euro übertroffen.

Der Umsatz gab um 1,4 Prozent von 13,9 auf 13,7 Milliarden Euro nach. Das Unternehmen bekräftigte seine Ziele für 2009, die im Februar aufgestellt worden waren. Der operative Cashflow soll danach bei 8 bis 11 Prozent liegen, was den Umsatz steigen und das OIBDA um 1 bis 3 Prozent wachsen lassen wird. OIBDA ist die bei der Telefónica übliche Abkürzung für Operating Income Before Depreciation and Amortization und steht für Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisation.

Telefónica O2 Deutschland konnte das OIBDA um 24 Prozent auf 202 Millionen Euro steigern. Der Serviceumsatz im Mobilfunk stieg nur um 0,6 Prozent. Der Rückgang beim durchschnittlichen Erlös pro Kunde um 10,5 Prozent wurde vom wachsenden Geschäft mit Datendiensten ausgeglichen. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Umsatz mit Datendiensten - ohne SMS - im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent. "Wir sehen in der mobilen Datennutzung ein enormes Wachstumspotenzial", so Smith.



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