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Content-Prozesse für Firefox geplant

Neues Prozesskonzept soll höhere Geschwindigkeit und mehr Sicherheit bringen. Firefox soll auf mehrere Prozessoren für das Browserinterface und die dargestellten Inhalte aufgeteilt werden. Damit folgt Mozilla dem Vorbild von Googles Browser Chrome, der über eine ähnliche Architektur verfügt.
/ Jens Ihlenfeld
15 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Mozilla hat unter dem Namen "Content Processes(öffnet im neuen Fenster)" ein neues Projekt gestartet, das den Browser Firefox in mehrere Prozesse spalten soll. Damit wollen die Entwickler dafür sorgen, dass das Browserinterface schneller reagiert und der Browser stabiler wird, auch wenn einzelne Webseiten den Browser ausbremsen oder gar zum Absturz bringen. Zudem soll der Ansatz die Geschwindigkeit auf Multi-Core-Prozessoren sowie die Sicherheit des Browsers verbessern.

Noch stehen die Arbeiten ganz am Anfang, bis zum 15. Juli 2009 soll ein erster Prototyp entstehen, bevor das Konzept bei vier weiteren Entwicklungsphasen in Firefox integriert werden soll. Der Abschluss der zweite Phase ist für November 2009 vorgesehen, darüber hinaus wurde bislang kein Zeitplan festgelegt.

Während es im ersten Schritt vor allem darum geht, die Darstellung des Browserinterface von der Darstellung der Inhalte abzukoppeln, ist langfristig geplant, auch die Inhalte auf mehrere Prozessoren zu verteilen und je nach Wunsch für jedes Tab, jede Tab-Gruppe oder Domain einen eigenen Prozess zu nutzen. Dann könnten auch geteilte oder getrennte Bild- und Font-Caches eingerichtet und ein Monitoring für die verschiedenen Prozesse integriert werden.

Entsprechend den Plänen ist davon auszugehen, dass frühestens Firefox.next alias Namoroka über Content-Prozesse verfügen wird.


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