Was ist ein elektronischer Polizeistaat?
Wenig überraschend führen China und Nordkorea die Rangliste an, gefolgt von Belarus und Russland. Auf den Plätzen 5 und 6 kommen - noch vor dem ebenfalls für die Überwachung seiner Bürger notorischen Singapur auf Platz 7 - England und Wales sowie die USA. Die Studie hat das Vereinigte Königreich in zwei Teile aufgeteilt: England und Wales sowie Schottland. Die Top Ten komplettieren weitere westliche Demokratien: Frankreich, Israel und auf dem 10. Platz Deutschland.
Diese zehn erscheinen alle rot auf der Landkarte, die der Studie beiliegt. Darauf haben die Autoren die Länder in vier Kategorien eingeteilt und eingezeichnet: Rot steht für Länder, die bei den einzelnen Kriterien im Schnitt mit mindestens 3 abgeschnitten haben - das sind die am weitesten entwickelten elektronischen Polizeistaaten. Orange erscheinen diejenigen, die im Schnitt 2,5 oder schlechter waren. Zu diesen Ländern, die den elektronischen Polizeistaat mit Macht ausbauen, gehören etwa die Benelux-Länder, die Ukraine und Australien. Länder, die gelb (mindestens 2,0) erscheinen, bauen ebenfalls am elektronischen Polizeistaat, doch sie sind dabei noch nicht sehr weit fortgeschritten. Dazu gehören Kanada, Indien, Polen oder Argentinien. Schließlich gibt es noch die grünen Staaten, die ein Schnitt von besser als 2,0 haben. Diese "scheinen sich auf das Modell des elektronischen Polizeistaates zuzubewegen, aber nicht sehr schnell". Viele sind es allerdings nicht: Rumänien, Thailand, Bulgarien, Brasilien, Mexiko und die Philippinen.
Noch sei das System nicht perfekt, doch der Grundstein sei gelegt und einige Staaten seien nicht weit von der Vollendung entfernt, resümiert Cryptohippie. Für Prävention sei es zu spät. "Ziel unserer Studie ist, die Menschen davor zu warnen, dass ihre Freiheit in Gefahr ist, und ihnen zu helfen zu verstehen, wie sie untergraben wird."
Cryptohippie ist ein in Chicago ansässiges Unternehmen, das Lösungen für sichere Kommunikation und zum Schutz der Privatsphäre wie virtuelle private Netze anbietet. Die Daten habe das Unternehmen nicht selbst gesammelt, sagte Cryptohippie-Sprecher Paul Rosenberg dem Webangebot WorldNetDaily. Sie stammten von unabhängigen Organisationen wie der Electronic Privacy Information Center (EPIC), Reporter ohne Grenzen oder Freedom House.
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Deutlich wird auch, dass du gar nicht mitbekommen hast, was ich geschrieben habe.
Wenn jetzt da ein aufgescheuchtes Huhn. Irgendwelchen Schwachsinn rauslässt, musst du...
klingt irgendwie nach GEZ - lol - man könnte ja damit radio hören...
Tut mir leid, aber Du bringst scheinbar alles total durcheinander. In den VAE, Oman...