Dells 10-Zoll-Netbooks: Flacher, mit Ubuntu und SSDs
Das neue Modell 10v gibt es mit Ubuntu oder Windows als Betriebssystem. Bei der Ubuntu-Variante steckt statt einer Festplatte nun eine SSD in dem 10-Zoll-Netbook, dessen Display 1.024 x 576 Pixel zeigt. Die SSD ist mit 8 GByte sehr klein ausgefallen. Eine 16-GByte-SSD ist als Option im Datenblatt vermerkt, kann aber zumindest online noch nicht bestellt werden. Windows-Nutzer bekommen eine 160-GByte-Festplatte.
Gegenüber dem Mini 10 wurden für den Mini 10v einige Änderungen vorgenommen: Statt eines Atom-Prozessors der Z-Serie wird jetzt die N-Serie genutzt. Der N270 (1,6 GHz) hat mit 2,5 Watt einen geringfügig höheren TDP-Wert. Der Z520 (1,33 GHz) ist für 2 Watt und der Z530 (1,6 GHz) für 2,2 Watt ausgelegt. Auch der Chipsatz ist mit dem Intel 945GSE ein anderer.
Der Inspiron Mini 10v ist außerdem geringfügig flacher ausgefallen und nur noch 25,34 bis 28 mm hoch, statt der 26,8 bis 28,3 mm des Mini 10. Die HDMI-Buchse verbaut Dell beim 10v nicht und auch die Option für ein Display mit 1.366 x 768 Pixeln fehlt. Das Modell Mini 10 ist weiterhin auch mit der höheren Auflösung erhältlich.
| |
| Video: Dell Inspiron Mini 10 mit Ubuntu 8.04 |
Zumindest in den USA und Kanada können sich Interessenten am Mini 10 freuen: Dort gibt es bereits große und stoßunempfindliche SSDs mit 32 oder 64 GByte als Option(öffnet im neuen Fenster) . Sie kosten 75 respektive 125 US-Dollar extra. Das Mini 10 kann dort auch mit Ubuntu 8.04 bestellt werden. Entsprechend großzügig konfiguriert kostet das Mini 10 dann allerdings mehr als 700 US-Dollar. In Deutschland gibt es die Optionen noch nicht. Für Europa kündigt Dell aber bereits ein Mini 10 mit integriertem DVB-T-Empfänger an.
Die Startpreise für das Mini 10v liegen bei 249 Euro mit Linux und 384 Euro mit Windows XP SP3. Das Mini 10 gibt es ab 379 Euro.