Microsoft muss sich Geld leihen

US-Softwarekonzern erstmals auf dem Anleihemarkt

Microsoft begibt sich erstmals in der Konzerngeschichte auf den Anleihemarkt. Die Anleihe wurde mit großem Erfolg platziert: Der Softwarekonzern erzielte 3,75 Milliarden US-Dollar. Das Geld will Microsoft auch für Übernahmen einsetzen.

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Der Softwarekonzern Microsoft hat erfolgreich Anleihen mit dem Volumen von 3,75 Milliarden US-Dollar verkauft. Die Anleihen haben eine Laufzeit von fünf, zehn und 30 Jahren. "Microsoft beabsichtigt, die Nettoerlöse aus dem Anleiheangebot für den allgemeinen Geschäftsbetrieb, wie die Finanzierung von Betriebskapital, Investitionen, Aktienrückkäufe und Übernahmen, einzusetzen", gab das Unternehmen bekannt.

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Das Wall Street Journal hat aus dem Unternehmen erfahren, dass derzeit keine konkreten Übernahmepläne bei Microsoft verfolgt werden. Analysten erwarten, dass der Weltmarktführer die Mittel für Aktienrückkäufe zur Kurspflege einsetzen will. Das Wertpapier des Unternehmens ist im letzten Jahr um über 30 Prozent gefallen.

Wie viele andere Technologieunternehmen hat Microsoft bisher eine eher konservative Finanzpolitik betrieben. Der Konzern sammelte hohe Bargeldreserven an und vermied größere Verschuldungen. Durch hohe Cashvorräte können IT-Firmen schnell in neue Wachstumsmärkte investieren und sind in der Lage, flexibel zu reagieren, wenn sich durch technologischen Wandel eine Schwäche im Kerngeschäft entwickelt.

Vor sechs Jahren begann Microsoft erstmals Dividenden auszuschütten. Ein Jahr später wurde eine Sonderdividende von 32 Milliarden US-Dollar gezahlt. So konnte Apple 2008 erstmals mehr Bargeldreserven anhäufen als Microsoft. Ende März 2009 hatten beide Unternehmen Geldreserven von 25 Milliarden US-Dollar in baren und in schnell verfügbaren Anlagen.

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Investor 12. Mai 2009

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leber 12. Mai 2009

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accesss 12. Mai 2009

[ ] Du hast meinen Beitrag gelesen und verstanden.

franzel1111 12. Mai 2009

Ohne reisserische Überschrift würde den Artikel sonst auch keiner lesen. Bei der...

-.-' 12. Mai 2009

Ja, sie sind definitiv dem Ende sehr nah. Dem oberen Ende der Fahnenstange der...



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