NEC Electronics rutscht immer tiefer in die Verlustzone

Führungswechsel und Fusion mit Renesas sollen die Rettung bringen

NEC Electronics hat in seinem vierten Finanzquartal 2008/2009 den Verlust ausgeweitet. Im gesamten neuen Geschäftsjahr erwartet der japanische Elektronikkonzern weiter rote Zahlen. Damit verharrt das Unternehmen, die Chipsparte von NEC, das vierte Jahr in Folge in der Verlustzone.

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NEC Electronics erzielte im letzten Quartal einen Verlust von 60,8 Milliarden Yen (458 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres fuhr das Unternehmen, das nur noch zu 65 Prozent zur Konzernmutter NEC gehört, einen Verlust von 12 Milliarden Yen (90,5 Millionen Euro) ein. Der Umsatz fiel um 48 Prozent auf 85,5 Milliarden Yen (645 Millionen Euro), nach 166 Milliarden Yen (1,25 Milliarden Euro) im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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Die Rückkehr in die Gewinnzone habe oberste Priorität, sagte NEC Electronics President Toshio Nakajima. Der 61-Jährige wird Ende Juni 2009 von Junshi Yamaguchi als Unternehmenschef abgelöst, der bislang Executive Vice President bei dem Chiphersteller ist.

Der 58-Jährige Yamaguchi wird das Unternehmen mit Renesas verschmelzen, was eine weitere Konzentration auf dem Weltmarkt für Mikrocontroller und System-on-Chip-Bausteine bedeutet. NEC Electronics ist auf Halbleiterprodukte für Breitband- und Kommunikationsmärkte, Systeme für die mobile Telefonie, PC-Peripherie, Automotive, den Consumerbereich sowie auf Multi-Market-Produkte spezialisiert. Renesas, ein Gemeinschaftsunternehmen von Hitachi und Mitsubishi Electric, entwickelt und fertigt Halbleiter-Systemprodukte für den Mobil-, Automobil-, PC- und Digital-Home-Electronics-Markt.

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