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Anpassungen an iPhone OS 3.0: Apple erzürnt Entwickler

Entwickler fordern spezielle Vertriebspolitik für das iPhone

Entwickler von iPhone-Software sind sauer auf Apple. Der Hersteller hatte verkündet, dass alle iPhone-Applikationen bald kompatibel zu iPhone OS 3.0 sein müssen. Ansonsten droht den Applikationen der Rauswurf aus dem App Store. Außerdem sind mehr Anpassungen an den Applikationen erforderlich als Apple behauptet.

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Etliche Entwickler von iPhone-Applikationen sind mit dem jüngsten Schritt von Apple sehr unzufrieden, berichtet Ars Technica. Vor allem kleinere Entwicklerfirmen kritisieren einhellig, dass sie bestehende Applikationen an das kommende iPhone OS anpassen müssen und dadurch keine Kapazitäten mehr frei haben, um neue Funktionen in ihre Produkte zu integrieren. Nach Apples Aussage sind keine umfangreichen Änderungen an bestehenden Applikationen erforderlich, damit sie kompatibel zu iPhone OS 3.0 sind.

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Bei Programmen mit statischen Bibliotheken von Drittanbietern ist hingegen einige Nacharbeit erforderlich, beschreibt Josh Snyder von AdMob, die ein statisches Interface für iPhones anbieten. In solchen Fällen haben die Entwickler unter Umständen keinen Zugriff auf den Sourcecode der Bibliotheken, so dass sich Applikationen nicht ohne weiteres an iPhone OS 3.0 anpassen lassen.

Verärgert sind viele iPhone-Entwickler auch darüber, dass Apple bislang nicht verraten hat, wann iPhone OS 3.0 erscheinen wird. Denn ab der Verfügbarkeit von iPhone OS 3.0 beginnt Apple damit, bestehende iPhone-Applikationen daraufhin zu prüfen, ob sie sich mit der neuen Version des Betriebssystems vertragen. Wie viel Zeit bis dahin bleibt, wissen die Betroffenen daher nicht. Es gibt Vermutungen, dass Apple mit diesem Schritt den App Store bereinigen will. Denn nicht gepflegte Software würde dadurch langfristig aus dem App Store verschwinden.

Apples Vertriebspolitik beim iPhone macht Entwicklern die Arbeit ebenfalls schwerer als notwendig. Wenn Entwickler nun für iPhone OS 2.x sowie 3.0 entwickeln wollen, benötigen sie eigentlich zwei Geräte, um Applikationen ausgiebig testen zu können. Denn ein Wechsel zwischen den Betriebssystemen oder ein Downgrade wird nicht unterstützt, beklagt Stefan Arentz. Bisher gebe es für Entwickler auch keine Rabatte beim Gerätekauf. Ganz im Gegenteil ist es immer noch in vielen Ländern so, dass es das iPhone ausschließlich mit einem Mobilfunkvertrag gibt, was die Gerätekosten in die Höhe schnellen lässt. Zumal sich vermutlich einige der Neuerungen von iPhone OS 3.0 nur mit neuen Geräten nutzen lassen.

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