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Mozilla Prism 1.0 Beta - Websites zu Desktopapplikationen

Neue Version erlaubt engere Einbindung in den Desktop. Mozilla Prism macht aus Websites Desktopapplikationen und bietet in der neuen Version 1.0 Beta erweiterte Möglichkeiten. Websites erhalten weitergehenden Zugriff zur Integration in den Desktop und können sich automatisch aktualisieren.
/ Jens Ihlenfeld
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Einige Monate war es eher still um Prism, nun veröffentlichten die Mozilla Labs eine erste Beta der Version 1.0. Prism ist eine Art Minimalbrowser, der selbst auf ein Interface verzichtet und den gesamten Raum im Fenster einer Webapplikation einräumt. So lassen sich aus Websites Applikationen erstellen, die sich wie herkömmliche Desktopapplikationen verhalten – Mozillas Antwort auf Adobe Air und Microsoft Silverlight.

Die neue Betaversion wartet mit einem erweiterten API auf, das eine engere Integration in den Desktop ermöglicht. Zudem können die Webapplikationen Schriften, Proxykonfiguration und andere applikationsspezifische Einstellungen festlegen, auf Wunsch private Daten löschen und beim Erscheinen neue Prism-Versionen automatisch aktualisieren. Darüber hinaus werden Tray-Icons sowie Submenüs für Tray und Dock unterstützt und es gibt volle Unterstützung für MacOS X 10.4 sowie weitere MacOS-spezifische Erweiterungen. Auch SSL-Ausnahmen werden nun zugelassen.

Anbieter von Webapplikationen können Prism im Paket mit ihrer Applikation zum Download anbieten, wie es beispielsweise Yahoo mit seiner E-Mail-Applikation Zimbra(öffnet im neuen Fenster) macht. Zudem gibt es mit Prism for Firefox(öffnet im neuen Fenster) eine Browsererweiterung, mit der Nutzer Webseiten zu Applikationen machen können.

Details zu Mozilla Prism finden sich unter prism.mozilla.com(öffnet im neuen Fenster).


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